Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) startet mit Rückenwind ins neue Jahr. Die Aktie legte im asiatischen Handel um zeitweise knapp 7% zu, nachdem Goldman Sachs das Kursziel drastisch von 1.720 auf 2.330 Taiwan-Dollar angehoben hat. Die Einstufung bleibt bei „Conviction Buy“.
Was steckt hinter diesem Optimismus? Die Investmentbank rechnet damit, dass die künstliche Intelligenz die Kapazitäten des Chipriesen bis 2027 komplett auslasten wird. Das exponentielle Wachstum beim Token-Verbrauch treibe die Nachfrage nach Silizium schneller voran als die Produktionskapazitäten erweitert werden können.
Investitionsoffensive in dreistelliger Milliardenhöhe
Um dieser strukturellen Nachfrage gerecht zu werden, kalkuliert Goldman Sachs mit Investitionsausgaben von über 150 Milliarden US-Dollar über den Zeitraum 2026 bis 2028. Eine gewaltige Summe, die das Ausmaß der erwarteten KI-Revolution unterstreicht.
Die Engpässe werden sich konkret zeigen: Die 3nm- und 5nm-Wafer-Kapazitäten dürften 2026 und 2027 knapp bleiben. Goldman Sachs erwartet daher für diese beiden Jahre ein Umsatzwachstum in US-Dollar von 30% beziehungsweise 28% – deutlich mehr als die zuvor prognostizierten 22%.
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Bruttomargen über 60% trotz Expansion
Bemerkenswert ist die Prognose zur Profitabilität: Trotz der massiven Investitionen und der fortgesetzten Expansion ins Ausland soll die Bruttomarge von 2026 bis 2028 über 60% liegen und dort verbleiben. Produktivitätsfortschritte und nur moderate Belastungen durch die neuen Fertigungsstandorte im Ausland sollen dies ermöglichen.
Auch bei der CoWoS-Technologie, die für KI-Anwendungen entscheidend ist, rechnet die Bank mit deutlich höherer Nachfrage. Die Prognose für Wafer-Auslieferungen wurde auf 1,19 Millionen (2026) und 2,20 Millionen Einheiten (2027) angehoben. Die Kapazitäten sollen entsprechend auf 1,28 Millionen beziehungsweise 2,31 Millionen Wafer wachsen.
Doch nicht alles läuft reibungslos: Taiwans Nationale Sicherheitsbehörde meldete am Wochenende, dass Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur – darunter auch die für die Halbleiterindustrie wichtigen Wissenschaftsparks – 2025 um 6% auf durchschnittlich 2,63 Millionen Attacken pro Tag gestiegen sind. Ein Risikofaktor, der bei aller Euphorie nicht vergessen werden sollte.
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