Der Hunger nach KI-Rechenleistung sprengt alle Prognosen. TSMC liefert im ersten Quartal 2026 nicht nur Rekordzahlen, sondern hebt direkt die Jahresziele massiv an. Die Auftragsbücher quellen über. Das Management reagiert mit einer beispiellosen Investitionswelle.
Zwischen Januar und März kletterte der Umsatz um rund 41 Prozent auf 35,9 Milliarden US-Dollar. Damit übertraf der weltgrößte Auftragsfertiger seine eigenen Erwartungen deutlich. Der Nettogewinn legte parallel dazu um beeindruckende 58 Prozent zu.
Die Bruttomarge schoss auf 66,2 Prozent nach oben. Höhere Auslastungsraten und strikte Kostendisziplin trieben die Profitabilität auf ein neues Rekordniveau.
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Hochleistungschips dominieren
Der Trend zu immer kleineren Strukturgrößen beschleunigt sich rasant. Fortschrittliche Technologien von sieben Nanometern und darunter machen mittlerweile 74 Prozent des gesamten Wafer-Umsatzes aus. Allein der Bereich High-Performance-Computing steht für fast zwei Drittel der Erlöse.
Während das klassische Konsumentengeschäft preissensibel bleibt, übersteigt der Appetit auf KI-Beschleuniger das Angebot bei Weitem. Kunden reißen dem Konzern die modernsten Drei- und Fünf-Nanometer-Chips förmlich aus den Händen.
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Investitionen am Limit
Als Reaktion auf den Ansturm schraubt die Führungsetage den Ausblick nach oben. Der Jahresumsatz soll nun um mehr als 30 Prozent wachsen. Um diese Expansion zu stemmen, plant TSMC Investitionen am oberen Ende der Spanne von 52 bis 56 Milliarden Dollar.
Für das laufende zweite Quartal peilt das Unternehmen Erlöse von bis zu 40,2 Milliarden Dollar an. Die Bruttomarge dürfte vorerst auf dem hohen Niveau verharren. Später im Jahr erwartet das Management allerdings leichte Einbußen, wenn der kostenintensive Hochlauf der neuen Zwei-Nanometer-Fertigung beginnt.
An der Börse wird diese Dominanz honoriert. Die TSMC-Papiere verabschiedeten sich am Freitag bei 370,50 Dollar ins Wochenende und verbuchen damit ein Kursplus von knapp 36 Prozent seit Jahresbeginn. Der Abstand zum bisherigen Jahreshoch schmilzt auf magere 2,5 Prozent. Fällt diese Marke, rückt für den knapp zwei Billionen Dollar schweren Halbleitergiganten endgültig die nächste Bewertungsstufe in den Fokus.
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