TSMC baut seine Allianz mit Nvidia massiv aus. Der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger holt sich künstliche Intelligenz direkt in die eigenen Fabriken. Das Ziel: Die Produktion der komplexen Halbleiter soll schneller und fehlerfreier laufen.
An der Börse kommt der Schritt gut an. Die TSMC-Aktie klettert heute um 3,89 Prozent auf 374,00 Euro. Damit trotzt das Papier dem schwachen Branchenumfeld. Auf Jahressicht steht ein sattes Plus von rund 105 Prozent auf der Kurstafel.
KI steuert die Fabriken
Die Fertigung moderner Chips wird immer komplizierter. TSMC nutzt Nvidias KI-Technologie nun für Simulationen und die Fehlerkontrolle. Parallel dazu steuert die Software den Ablauf in den Fabriken. Das spart Zeit und erhöht die Ausbeute an funktionierenden Chips.
Der Bedarf an Rechenleistung übersteigt das Angebot weiterhin deutlich. Selbst Konkurrenten kommen an den Taiwanern nicht vorbei. Intel-Chef Pat Gelsinger bezeichnete TSMC kürzlich als Partner. Der US-Konzern lagert die Produktion seiner fortschrittlichsten Chips weiterhin nach Asien aus.
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Konkurrenz kauft in Taiwan
Finanziell zahlt sich diese Dominanz aus. Im ersten Quartal 2026 sprang der Umsatz im Jahresvergleich um über 35 Prozent nach oben. Das Management hob daraufhin die Jahresprognose an. TSMC erwartet nun ein Umsatzwachstum von mehr als 30 Prozent.
Um den Hunger der Tech-Industrie zu stillen, baut der Konzern seine Kapazitäten aus. Die kommerzielle Produktion der 2-Nanometer-Chips startete im ersten Quartal in Kaohsiung. Bis Jahresende soll die monatliche Kapazität auf 90.000 Wafer steigen.
Milliarden für neue Werke
Der Blick richtet sich bereits weiter nach vorn. TSMC bereitet aktuell die Produktion für die noch kleinere 1,6-Nanometer-Generation vor. Der Startschuss für diese A16-Chips fällt noch im Jahr 2026. Damit untermauert der Konzern seinen technologischen Vorsprung.
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