Die Börsen in Asien starten freundlich in die neue Woche – und mittendrin: TSMC. Der taiwanische Chip-Gigant profitiert von einer Welle der Zuversicht, die nach starken Quartalszahlen durch den Sektor rollt. Die Aktie legt am Montag um 1,2 Prozent zu, während in Hongkong mehrere KI-Unternehmen regelrecht explodieren.
Was steckt dahinter? Am Freitag hatte TSMC Umsatzzahlen vorgelegt, die die Erwartungen übertrafen. Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe – nicht nur in Taipeh, sondern in der gesamten Chip-Industrie. Die Botschaft ist klar: Die Nachfrage nach Halbleitern bleibt ungebrochen hoch. KI-Anwendungen, Cloud-Computing und die digitale Transformation treiben den Hunger nach leistungsfähigen Chips in schwindelerregende Höhen.
Sektor im Höhenrausch
Die Stimmung ist ansteckend. SK Hynix in Seoul klettert um 0,5 Prozent. Applied Materials hatte an der Wall Street bereits am Freitag mit einem Plus von 6,9 Prozent reagiert, Lam Research schnellte um 8,6 Prozent nach oben. Die gesamte Lieferkette für Halbleiter steht unter Strom.
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Besonders auffällig: In Hongkong schießen frisch gelistete KI-Unternehmen durch die Decke. Knowledge Atlas Tech verteuert sich um über 40 Prozent, MiniMax um 26 Prozent. Der Chiphersteller Iluvatar CoreX legt 7,5 Prozent zu. Die TSMC-Zahlen wirken wie Brandbeschleuniger für eine ohnehin heiße Branche.
Schatten über der Euphorie?
Doch nicht alles glänzt. Die Futures auf die US-Indizes notieren deutlich im Minus – ein Warnsignal für den Handelsstart an der Wall Street. Der Grund: Präsident Trump erhöht den Druck auf die US-Notenbank. Fed-Chef Jerome Powell hat eine Vorladung vom Justizministerium erhalten. Offiziell geht es um Baukosten der Fed-Zentrale in Washington, doch Powell nennt das einen Vorwand. Die eigentliche Agenda: Zinssenkungen erzwingen.
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Die politische Einmischung verunsichert. Anleger flüchten in sichere Häfen. Gold erreicht mit 4.577 Dollar ein Allzeithoch, Silber springt um 5,2 Prozent auf 83,75 Dollar. Der Schweizer Franken und der Euro gewinnen gegenüber dem Dollar an Boden.
Kann die KI-Story tragen?
TSMC steht damit vor einer interessanten Konstellation. Die fundamentale Story – boomende KI-Nachfrage, solide Zahlen, technologische Spitzenposition – ist intakt. Die makroökonomischen Rahmenbedingungen werden jedoch nervöser. Geopolitische Spannungen, von den Iran-Protesten bis zum Streit um Grönland, können der Stimmung kaum etwas anhaben. Noch nicht.
Die Frage bleibt: Wie lange trägt die KI-Euphorie, wenn die politischen Turbulenzen zunehmen? Für TSMC läuft es operativ rund. Die Konkurrenz zieht mit, der Sektor strotzt vor Stärke. Doch die Schatten werden länger.
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