Die Eskalation im Nahen Osten zwingt TUI zu einer aufwendigen Rückholaktion. Tausende Urlauber müssen aus Dubai und anderen betroffenen Gebieten ausgeflogen werden – eine logistische Herausforderung, die den Konzern über mehrere Tage hinweg binden wird. Auch zwei Kreuzfahrtschiffe sitzen in der Region fest.
Partner-Airlines im Einsatz
Der Reisekonzern setzt neben der eigenen TUIfly-Flotte auf Partner-Airlines wie Emirates, Qatar und Etihad, um die Gäste zurück nach Deutschland zu bringen. Am späten Dienstagabend landete bereits eine erste Maschine mit rund 200 Urlaubern in München. TUI-Chef Sebastian Ebel geht davon aus, dass die Aktion noch „einige Tage“ dauern wird. Der Deutsche Reiseverband schätzt die Zahl der deutschen Reisenden in der Region auf etwa 30.000.
Parallel zur TUI-Operation führt die Bundesregierung eigene Evakuierungsflüge durch. Diese konzentrieren sich auf besonders schutzbedürftige Gruppen wie Kranke, Kinder und Schwangere. Pauschalreisende mit TUI-Buchung profitieren von der regulatorischen Absicherung bei solchen Unterbrechungen.
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Kreuzfahrtschiffe festsitzend
Besonders betroffen ist das Kreuzfahrtgeschäft: Die „Mein Schiff 4″ und „Mein Schiff 5″ können die Region derzeit nicht verlassen. Wie lange die beiden Schiffe ausharren müssen, ist noch unklar. Die Situation trifft einen Sektor, der sich zuletzt durch hohe Nachfrage auszeichnete – allein 2025 buchten über 3,3 Millionen deutsche Kunden eine Kreuzfahrt.
Die kurzfristige Neuausrichtung der Kapazitäten und die intensive Betreuung vor Ort binden Ressourcen. Investoren dürften beobachten, welche Kosten durch die Rückholaktion entstehen und wie schnell TUI die Operation abschließen kann. Die Aktie steht seit Wochen unter Druck und notiert mit 7,46 Euro deutlich unter ihrem Jahreshoch von 9,41 Euro.
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