Ubisoft Aktie: Skull and Bones startet Sails of Power im Mai

Ubisoft-Aktie legt zu, getrieben von neuen Inhalten für Spiele wie Skull and Bones und Rayman. Der anstehende Jahresbericht rückt in den Fokus.

Ubisoft Aktie
Kurz & knapp:
  • Kursplus von über fünf Prozent
  • Neue Inhaltsphase für Skull and Bones
  • Hinweise auf Rayman Legends Remake
  • Jahresbericht Ende Mai erwartet

Ubisoft bekommt wieder etwas Rückenwind. Die Aktie legte am Montag in Paris um gut 5 Prozent auf 5,03 Euro zu, nachdem sie am Freitag noch bei 4,78 Euro aus dem Handel gegangen war. Der Kurs bleibt damit deutlich angeschlagen, aber der Markt preist offenbar neue Hoffnung in mehrere Spielereihen und den anstehenden Zahlenkranz ein.

Live-Service-Offensive soll greifen

Im Mittelpunkt steht der Ausbau von „Skull and Bones“. Für das Piratenspiel ist mit „Sails of Power“ die dritte Inhaltsphase geplant; der Auftakt „Shattered Seas“ soll im Mai 2026 starten. Ubisoft will damit vor allem mehr Langzeitmotivation schaffen. Die neue Roadmap bringt unter anderem die „Galleon“ als erstes großes DPS-Schiff mit 40 Geschützöffnungen, neue Schwierigkeitsstufen und einen erweiterten Fortschrittsbaum mit mehr als 500 Knoten.

Auch die technische Seite wird nachgezogen. Das Spiel erhält eine offizielle Steam-Deck-Zertifizierung sowie vollständige Unterstützung für Handheld-Geräte. Für ein Live-Service-Spiel ist das ein klarer Versuch, Reichweite und Bindung gleichzeitig zu erhöhen.

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Alte Marken, neue Fantasie

Parallel dazu sorgt die Franchise-Pipeline für Bewegung. Bei „Rayman“ mehren sich die Hinweise auf eine mögliche Ankündigung eines „Rayman Legends Remake“ während der Sommer-Showcases. Das Projekt soll intern positiv aufgenommen werden und die Koop-Elemente des Originals aus dem Jahr 2013 beibehalten, zugleich aber für aktuelle Konsolen modernisiert werden.

Bei „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ gibt es ebenfalls neue Details. Creative Director Paul Fu hat klargestellt, dass die „Hidden Blade“ nur in bestimmten Kontexten auftauchen soll und nicht als frei wählbare Primärwaffe vorgesehen ist. Der Titel ist derzeit für Juli 2026 eingeplant und bleibt damit ein wichtiger Baustein der mittelfristigen Release-Agenda.

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Umbau, Zahlen und Bewertung

Der jüngste Kursschub folgt auf einen tiefen Konzernumbau. Anfang 2026 hatte Ubisoft eine radikale Neuaufstellung mit fünf autonomen „Creative Houses“ angekündigt und mehrere Projekte gestrichen, um die Kernmarken zu stärken. Die größte Einheit, Vantage Studios, verantwortet inzwischen unter anderem „Assassin’s Creed“, „Far Cry“ und „Rainbow Six“.

Der Blick richtet sich nun auf den vollständigen Jahresbericht, der für Ende Mai erwartet wird. Im Markt steht vor allem das Ziel von rund 1,5 Milliarden Euro an Net Bookings im Geschäftsjahr im Fokus. Die Aktie wirkt technisch angeschlagen: Mit 5,03 Euro liegt sie rund 56 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch, aber etwa 33 Prozent über dem Tief von 3,77 Euro. Der RSI von 29,4 signalisiert zudem ein weiter schwaches Momentum.

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Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.