UBS: 3 Milliarden Dollar Q1-Gewinn erwartet

Die UBS erwartet dank der CS-Integration den besten Jahresauftakt ihrer Geschichte. Analysten sehen den Aktienkurs weiter steigen.

UBS Aktie
Kurz & knapp:
  • Vorsteuergewinn über drei Milliarden Dollar
  • Kostensenkungen durch CS-Integration
  • Asset Management und Schweizer Geschäft boomen
  • Fokus auf nachhaltige Anlagen für Erben

Am morgigen Mittwoch legt die UBS ihre Zahlen für das erste Quartal vor. Die Erwartungen am Markt sind enorm. Analysten rechnen mit dem besten Jahresauftakt in der Geschichte der Schweizer Großbank. Die Aktie spiegelt diesen Optimismus teilweise wider. Aktuell notiert das Papier bei 35,70 Euro und verbucht damit ein Monatsplus von rund zwölf Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei gut 41 Euro bleibt der Kurs jedoch noch ein Stück entfernt.

Synergien treiben den Gewinn

Der Konsens erwartet einen Vorsteuergewinn von mehr als drei Milliarden US-Dollar. Haupttreiber sind die sinkenden Kosten. Die Integration der Credit Suisse liefert spürbare Ergebnisse. So rechnen Experten damit, dass die Aufwandsquote der Bank deutlich sinkt.

Besonders das Asset Management und das Schweizer Kundengeschäft sollen stark wachsen. Ein wichtiger Grundstein dafür liegt in der IT. Im März schloss die UBS die Migration aller Schweizer CS-Kunden auf die eigenen Systeme ab. Das spart Geld und erhöht die Effizienz für den Rest des Jahres. Analysten belohnen diese Fortschritte. Jefferies sieht den fairen Wert der Aktie bei 55 Schweizer Franken. Die Bank of America ruft 46 Franken auf.

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Fokus auf reiche Erben

Parallel dazu richtet die UBS ihr Kerngeschäft strategisch aus. Ein neuer Bericht der Bank zeigt: Die nächste Generation reicher Erben will nachhaltig investieren. Kryptowährungen spielen für diese Zielgruppe kaum eine Rolle. Nur elf Prozent der künftigen Vermögenselite halten nennenswerte Anteile an digitalen Assets. Die Folge: Die UBS setzt weiterhin auf klassische Beratung, um ihre Marktführerschaft zu verteidigen.

Am Mittwoch müssen die realen Zahlen die hohen Erwartungen bestätigen. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet der Markt im Schnitt mit einem Gewinn von 3,23 US-Dollar je Aktie. Liefert das Management die erhofften Synergie-Effekte, rückt das bisherige Jahreshoch wieder in greifbare Nähe.

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