UBS hat am 28. Oktober für das dritte Quartal 2026 eine RoCET1-Kennzahl von 14,8 Prozent gemeldet. Der Nettogewinn belief sich nach Angaben der Bank auf 2,7 Milliarden US-Dollar. Neben diesen Geschäftszahlen stehen ein noch nicht beschlossener Vorschlag zu den Eigenmitteln und ein Medienbericht über Stellenstreichungen in London.
Vorschlag könnte Kapitalbelastung verringern
Ein Vorschlag im Schweizer Nationalrat könnte den zusätzlichen Eigenmittelbedarf der UBS reduzieren. Wie Bloomberg am Mittwoch berichtete, soll die Bank ausländische Einheiten bei der Berechnung konservativer bewerten dürfen. Dadurch könnte die mögliche Mehrbelastung von 16 Milliarden US-Dollar sinken; beschlossen ist der Vorschlag noch nicht.
Zum Personal berichtete Bloomberg am Freitag, UBS habe in London rund 200 Stellen abgebaut. Betroffen seien unter anderem das Wealth Management und das Investmentbanking. Nach dem Bericht wurde der Abbau intern angekündigt. UBS habe dazu keinen Kommentar abgegeben.
Beteiligungsmeldung und Kapitalzufluss bei Immobilienfonds
Eine Beteiligungsmeldung weist für UBS insgesamt rund 6,9 Millionen Aktien und Stimmrechte an Bang & Olufsen A/S aus. Das entspricht einem Anteil von 4,66 Prozent. Die Mitteilung dokumentiert außerdem, dass die Beteiligung die Schwelle von 5 Prozent zunächst überschritten und anschließend wieder unterschritten hatte.
Eine weitere Unternehmensmitteilung betrifft den UBS (CH) Property Fund – Direct Mixed Urban. Dessen Kapitalerhöhung wurde am Mittwoch nach Angaben von UBS erfolgreich abgeschlossen. Sämtliche neuen Anteile des Fonds wurden vollständig gezeichnet.
Dem Fonds flossen dabei rund 183 Millionen Franken zu. Dieser Kapitalzufluss betrifft den Immobilienfonds, während sich der Vorschlag im Nationalrat auf den möglichen zusätzlichen Eigenmittelbedarf der UBS bezieht.
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