UBS baut laut einem gestern veröffentlichten Bloomberg-Bericht rund 200 Stellen in London ab. Betroffen sind unter anderem das Wealth Management und die Investmentbank. Einzelnen Betroffenen bot UBS dem Bericht zufolge andere Stellen innerhalb der Bank an.

Höheres Sparziel bis zum Jahresende

Am 28. Oktober hatte UBS ihr Ziel für die kumulierten Bruttokosteneinsparungen bis Ende 2026 auf USD 13,7 Mrd. angehoben. Zuvor hatte die Bank USD 13,5 Mrd. angestrebt. Der berichtete Stellenabbau betrifft damit eine Bank, die ihre Einsparungspläne bereits ausgeweitet hat.

Die Integration der Credit Suisse soll nach Angaben von UBS bis Jahresende abgeschlossen werden. Sowohl der Abschluss der Integration als auch das Erreichen des höheren Sparziels stehen damit noch aus.

Für das dritte Quartal 2026 meldete UBS einen den Aktionären zurechenbaren Nettogewinn von USD 2.690 Mio. Nach dem Bericht des Schweizer Rundfunks SRF entsprach dies einem Anstieg um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der höhere Gewinn und die angehobene Einsparungsplanung gehörten zu den am 28. Oktober veröffentlichten Ergebnissen.

Moody’s bestätigt Bonität

Moody’s bestätigte am Dienstag Medienberichten zufolge das langfristige Emittentenrating der UBS bei Aa2. Der Ausblick blieb stabil. Auch die Ratings der UBS Group und der UBS Europe blieben unverändert.

Für Anleger stehen damit neben dem berichteten Personalabbau die von UBS genannten Ziele für das Jahresende im Blick: der geplante Abschluss der Credit-Suisse-Integration und die angestrebten kumulierten Bruttokosteneinsparungen.