Der Verkauf der chinesischen Credit-Suisse-Tochter an einen staatlich unterstützten Pekinger Investmentfonds ist heute offiziell abgeschlossen worden. Für UBS ist das mehr als eine Randnotiz — es ist ein handfester Beweis, dass die Integration der 2023 übernommenen Rivalin voranschreitet.
Kosten runter, Kerngeschäft hoch
Das übergeordnete Ziel bleibt ambitioniert: Bis Ende 2026 will UBS die jährlichen Betriebskosten um insgesamt 13 Milliarden US-Dollar senken. Der Rückzug aus nicht-strategischen Credit-Suisse-Einheiten ist dabei ein zentraler Hebel. Mit dem China-Verkauf hakt die Bank eine weitere Position auf dieser Liste ab.
Gleichzeitig schärft UBS das Profil im Global Wealth Management. Der asiatische Markt spielt dabei eine Schlüsselrolle: Prognosen zufolge könnte das Privatvermögen in Asien bis 2029 auf rund 99 Billionen US-Dollar anwachsen — ein Viertel des weltweiten Gesamtvermögens. In diesem Wachstumsmarkt kämpft UBS jedoch auch um Talente. Standard Chartered verstärkt sich gezielt mit ehemaligen UBS-Experten, was den Wettbewerbsdruck im asiatischen Wealth Management spürbar erhöht.
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Analysten aktiv, Kurs stabil
Am heutigen Handelstag zeigte sich UBS Research besonders aktiv. Die Analysten hoben das Kursziel für ABB deutlich von 54 auf 69 Franken an (Einstufung: „Neutral“), während für BAWAG das Ziel auf 156 Euro erhöht wurde. Für Airbus und MTU Aero Engines wurden die Erwartungen hingegen leicht gesenkt — begründet mit angepassten Auslieferungsschätzungen und Margenerwartungen.
Die UBS-Aktie selbst notiert mit rund 35,32 Euro knapp über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Ob die Kostenziele bis Jahresende tatsächlich erreicht werden, entscheidet maßgeblich darüber, wie der Markt die Aktie neu bewertet — die nächsten Quartalsergebnisse werden dazu erste belastbare Signale liefern.
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