Die Schweizer Großbank steht vor einem personellen Umbruch. Sergio Ermotti, seit seiner Rückkehr im Jahr 2023 erneut an der Spitze von UBS, plant seinen Rücktritt für April 2027. Die Financial Times berichtete am Dienstag unter Berufung auf mehrere informierte Personen über die Abschiedspläne des Top-Managers.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Ermotti will erst die vollständige Integration der übernommenen Credit Suisse abschließen, bevor er das Ruder abgibt. Die Megafusion, die im Frühjahr 2023 unter dramatischen Umständen zustande kam, soll bis dahin endgültig unter Dach und Fach sein. Eine Person mit Kenntnis der Angelegenheit betonte jedoch gegenüber der FT, dass der Verwaltungsrat den genauen Zeitplan noch nicht finalisiert habe.
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Der Kampf um den Thron
Wer wird Ermottis Nachfolger? Aleksandar Ivanovic, derzeit Chef des Asset Managements, gilt als Topfavorit für die Nachfolge. Der erfahrene Manager hat sich in seiner aktuellen Position bewährt und genießt offenbar das Vertrauen der Aufseher.
Doch die Liste potenzieller Kandidaten ist länger. Iqbal Khan und Robert Karofsky, beide Co-Leiter der lukrativen Vermögensverwaltung, stehen ebenfalls auf der Shortlist. Khan gilt seit Jahren als eine der schillernden Figuren im Schweizer Bankengeschäft und war bereits vor Ermottis Rückkehr als möglicher CEO-Kandidat gehandelt worden. Auch Beatriz Martin, Chief Operating Officer der Bank, wird genannt.
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Heikles Timing
Die Nachfolgeregelung fällt in eine heikle Phase. Die Schweizer Regierung plant eine Verschärfung der Kapitalanforderungen für die deutlich größer gewordene UBS. Nach der Credit-Suisse-Rettung ist die Bank systemrelevanter denn je – und die Politik will Lehren aus der Krise ziehen.
UBS selbst wollte sich zu den Berichten nicht äußern. Gegenüber Dow Jones Newswires lehnte die Bank jeden Kommentar ab. Die Personalie dürfte dennoch in den kommenden Monaten für Gesprächsstoff sorgen. Schließlich geht es um die Führung der mit Abstand größten Schweizer Bank in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen.
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