Der UBS Euroinvest Immobilienfonds nimmt vorerst keine Anteilsrücknahmen mehr an. Die Entscheidung trifft Anleger, die seit Monaten mit einer schwachen Wertentwicklung umgehen müssen — und sie steht nicht im Vakuum.
Rücknahmen gestoppt, Verluste aufgelaufen
Die UBS Real Estate GmbH hat die Aussetzung zum 26. März 2026 wirksam gemacht. Anträge, die nach dem 25. März eingingen, werden nicht mehr bearbeitet. Die Sperrfrist kann bis zu 36 Monate dauern. Der Fonds verwaltete Ende Februar rund 406,8 Millionen Euro und verbuchte in den vorangegangenen zwölf Monaten ein Minus von rund 9 %.
Hintergrund ist ein breiterer Druck auf offene Immobilien- und Private-Credit-Strukturen. Anleger suchen angesichts geopolitischer Unsicherheiten — darunter die Blockade der Straße von Hormus und ein Brent-Ölpreis von zuletzt über 116 US-Dollar pro Barrel — verstärkt nach Liquidität. Das setzt Fondsstrukturen unter Stress, die in illiquide Anlagen investiert sind. UBS steht dabei nicht allein: Auch Ares Management und Blackstone haben zuletzt Kapitalrücknahmen aus vergleichbaren Fonds eingeschränkt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei UBS?
Kunstmarkt als Kontrastpunkt
Parallel veröffentlichte UBS gemeinsam mit Art Basel den Global Art Market Report 2026. Der globale Kunstmarkt wuchs demnach 2025 um 4 % auf 59,6 Milliarden US-Dollar, der Ultra-High-End-Bereich sogar um 30 %. Das passt zur Strategie, vermögende Kunden als Berater für Sachwert-Diversifikation zu gewinnen — auch wenn das Kerngeschäft mit Immobilien- und Kreditprodukten gerade unter Druck steht.
Die UBS-Aktie hat seit Jahresbeginn rund 21 % verloren und notiert deutlich unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts. Ob die Rücknahme-Aussetzung beim Euroinvest ein Einzelfall bleibt oder weitere Maßnahmen nach sich zieht, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell sich die Abflüsse aus dem Private-Credit-Segment stabilisieren — einem Markt, der weltweit auf bis zu 1,9 Billionen US-Dollar geschätzt wird.
UBS-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue UBS-Analyse vom 30. März liefert die Antwort:
Die neusten UBS-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für UBS-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
UBS: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


