53 Prozent mehr Nettogewinn im Geschäftsjahr 2025 — und trotzdem bleibt die entscheidende Frage für UBS-Aktionäre offen. Im April will der Schweizer Bundesrat festlegen, wie viel zusätzliches Kapital die Großbank künftig vorhalten muss. Das Ergebnis dürfte direkt beeinflussen, wie großzügig UBS Kapital an Aktionäre zurückgeben kann.
Starke Zahlen, aber regulatorischer Schatten
Mit einem Nettogewinn von 7,8 Milliarden US-Dollar hat UBS das Vorjahr klar hinter sich gelassen. Die CET1-Kapitalquote liegt bei rund 14 Prozent — ein Puffer, der Aktienrückkäufe und Wachstum ohne Verwässerung ermöglicht. Für die Hauptversammlung am 15. April 2026 schlägt das Management eine Dividende von 1,10 US-Dollar je Aktie vor, mehr als in den Vorjahren.
Mittelfristig peilt UBS Vorsteuergewinnmargen von rund 15 Prozent bis 2028 an, bei einer angestrebten Eigenkapitalrendite von 18 Prozent. Der Ausbau der US-Plattform, der Abschluss der IT-Migration des Schweizer Buchungszentrums sowie Wachstum in Europa und dem Nahen Osten sind die zentralen strategischen Hebel.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei UBS?
Bundesratsentscheidung als eigentlicher Kurstreiber
Entscheidend wird sein, wie der Bundesrat die Kapitalunterlegung ausländischer Tochtergesellschaften bewertet — ein direktes Erbe des Credit-Suisse-Zusammenbruchs. Strengere Vorgaben bei immateriellen Kapitalbestandteilen könnten die verfügbare Ausschüttungskapazität spürbar einschränken, selbst wenn die operative Ertragskraft stimmt.
Hinzu kommt ein schwieriges Marktumfeld: Geopolitische Spannungen belasten verwaltete Kundenvermögen, und die Entwicklung der Nettozinserträge hängt maßgeblich von der weiteren Zinspolitik der US-Notenbank ab.
Die UBS-Aktie notiert aktuell rund 17 Prozent unter ihrem Jahreshoch von 41,10 Euro — ein Rückstand, der die Unsicherheit rund um die regulatorische Weichenstellung widerspiegelt. Mit der Bundesratsentscheidung und der Hauptversammlung fallen beide Richtungssignale in denselben April.
UBS-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue UBS-Analyse vom 17. März liefert die Antwort:
Die neusten UBS-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für UBS-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
UBS: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


