Der Schweizer Finanzkonzern hat seit Jahresbeginn rund 15 Prozent an Wert verloren. Während die heimische Politik mit strengeren Kapitalvorgaben droht, setzt das Management auf hohe Ausschüttungen und prominente Namen im Verwaltungsrat. Dieser strategische Spagat prägt die aktuelle Nachrichtenlage.
Frisches Blut und Kapitalrückflüsse
Am 15. April stellt die Bank auf ihrer Generalversammlung in Basel wichtige Weichen für die Zukunft. Neben einer vorgeschlagenen ordentlichen Dividende von 1,10 US-Dollar je Aktie sollen knapp 64 Millionen zurückgekaufte Papiere vernichtet werden. Solche Kapitalherabsetzungen stützen in der Regel den Kurs, da sich der zukünftige Gewinn auf weniger Anteilsscheine verteilt.
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Gleichzeitig baut das Institut sein Kontrollgremium um. Mit dem langjährigen Apple-Finanzchef Luca Maestri und dem früheren BIZ-Generaldirektor AgustÃn Carstens ziehen internationale Schwergewichte in den Verwaltungsrat ein. Sie ersetzen ausscheidende Mitglieder und sollen zusätzliche Expertise in das Gremium bringen.
Strengere Regeln als Bremsklotz
Die personelle Neuaufstellung erfolgt in einer Phase zunehmenden Gegenwinds. Die Schweizer Regierung plant eine vollständige Kapitalunterlegung ausländischer Tochtergesellschaften. Dieses Vorhaben würde die Kapitalanforderungen der Bank um geschätzte 23 Milliarden US-Dollar in die Höhe treiben. Das Management bezeichnet diese Pläne als extrem, hält aber vorerst an den mittelfristigen Finanzzielen fest. Da das neue Regelwerk frühestens 2027 in Kraft tritt, bleibt dem Institut noch Zeit für Anpassungen.
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Bullishe Töne am Rohstoffmarkt
Abseits der eigenen Baustellen positioniert sich die Bank derweil als selbstbewusster Marktkommentator. Entgegen der Marktsorge vor sinkenden Goldkäufen durch Zentralbanken prognostizieren die UBS-Strategen ein anhaltend hohes Kaufvolumen von bis zu 850 Tonnen im Jahr 2026. Strukturelle Treiber wie das schwindende Vertrauen in US-Staatsanleihen und anhaltende geopolitische Spannungen stützen diese These. Das Jahresendziel für das Edelmetall sieht das Haus bei ambitionierten 5.600 US-Dollar je Unze.
Die tatsächliche operative Verfassung des Konzerns rückt am 29. April in den Fokus. An diesem Datum präsentiert die Bank ihre Quartalszahlen und muss belegen, wie weit die bis Ende 2026 geplante technische Integration der Credit Suisse fortgeschritten ist.
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