Die Mammutaufgabe Credit-Suisse-Integration geht in die finale Phase. Auf der ordentlichen Generalversammlung am Mittwoch holte sich die UBS-Führung den dafür nötigen formalen Segen der Aktionäre. Sämtliche Anträge des Verwaltungsrats gingen mit deutlicher Mehrheit durch.
Volle Zustimmung für den Kurs
Neben der Entlastung der Konzernleitung und des Verwaltungsrats winkten die Anteilseigner auch die Vergütungsberichte sowie alle vorgeschlagenen Wiederwahlen durch. Ein zentraler Punkt der Agenda war die Genehmigung der Gewinnverwendung. Die nun beschlossene Ausschüttung der Dividende stieß auf breite Zustimmung und untermauert die solide Kapitalbasis der Schweizer Großbank. Das Management um CEO Sergio Ermotti kann die anstehenden Aufgaben somit ohne investorenseitige Störfeuer angehen.
Am Markt kam das reibungslose Votum spürbar gut an. Die Aktie notiert aktuell bei 36,84 Euro und verbucht ein leichtes Tagesplus von 0,63 Prozent. Auf Monatssicht steht ein solider Zuwachs von knapp 11 Prozent auf der Anzeigetafel. Damit hat sich der Kurs deutlich von seinem 50-Tage-Durchschnitt bei 34,76 Euro nach oben abgesetzt.
Schlussakkord der historischen Übernahme
Das Jahr 2026 gilt bankintern als entscheidendes Abschlussjahr der Integration. Auf der Agenda stehen tiefgreifende operative Einschnitte. Die IT-Systeme der ehemaligen Konkurrentin Credit Suisse werden endgültig stillgelegt. Parallel dazu migriert die Bank die verbleibenden Kundendaten vollständig auf die eigenen UBS-Plattformen. Kostensynergien bleiben hierbei der wichtigste Hebel, um die Rentabilität im globalen Wettbewerb weiter zu steigern.
Der Fokus richtet sich nach dem Aktionärstreffen nun direkt auf die Umsetzung dieser Effizienzziele. Die Bank muss die angekündigten Synergien in messbare Ergebnissteigerungen verwandeln. Ein maßgeblicher Indikator dafür ist die Entwicklung im Global Wealth Management. In dieser Kernsparte strebt die UBS für das laufende Jahr eine klare Beschleunigung beim Zufluss von Neugeldern an.
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