UBS: Ex-Tag mit 1,10-Dollar-Dividende

Die Schweizer Großbank schüttet 1,10 US-Dollar je Aktie aus, während die Aufsicht Lücken im Notfallplan der fusionierten Bank bemängelt. Die Quartalszahlen stehen Ende April an.

UBS Aktie
Kurz & knapp:
  • Aktionäre erhalten Dividende von 1,10 US-Dollar
  • FINMA kritisiert unzureichenden Abwicklungsplan
  • Kursrückgang ist technischer Dividendenabschlag
  • Quartalszahlen werden Ende April erwartet

Die Aktionäre der UBS sichern sich ihre Gewinnbeteiligung, während die Schweizer Finanzmarktaufsicht den Finger in die Wunde legt. Am heutigen Mittwoch markiert die Großbank ihren Ex-Dividenden-Tag. Indes meldet die FINMA konkreten Nachbesserungsbedarf beim Notfallplan für künftige Krisenszenarien.

Technischer Abschlag am Markt

Nach dem Votum der Generalversammlung Mitte April wird das Papier heute erstmals ohne den Dividendenanspruch gehandelt. Aktionäre erhalten 1,10 US-Dollar je Anteilsschein. Die tatsächliche Auszahlung der Mittel erfolgt bereits am morgigen Donnerstag.

Der Kursrückgang auf 36,88 Euro ist primär diesem technischen Abschlag geschuldet. Mit einem leichten Tagesminus hält sich der Verkaufsdruck in Grenzen, die Aktie behauptet sich komfortabel über ihrer 50-Tage-Linie. Auf Monatssicht verbucht der Titel ohnehin ein solides Plus von rund 15 Prozent.

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Baustelle Notfallplan

Abseits der Kurskosmetik rückt die Bewältigung der Credit-Suisse-Übernahme wieder in den Vordergrund. Die FINMA bescheinigt der UBS zwar Fortschritte bei der operativen Resilienz. Im Falle einer schweren Krise weise der Abwicklungsplan der fusionierten Bank aber weiterhin Lücken auf.

Bestimmte Bereiche erfordern laut der Behörde noch harte Arbeit. Marktbeobachter werten diese Einschätzung als Signal dafür, dass die regulatorischen Anforderungen an das systemrelevante Institut auf dem Schweizer Finanzplatz enorm hoch bleiben.

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Verzögerte Zinswende und kommende Zahlen

Während das Management intern die Integration vorantreibt, passen die hauseigenen Analysten ihre makroökonomischen Erwartungen an. Die Experten rechnen nun erst für das späte Jahr 2026 mit ersten Zinssenkungen der Bank of England. Eine hartnäckige Inflation verzögert die Zinswende in Großbritannien. Das dürfte das Zinsgeschäft globaler Banken vorerst weiter stützen.

Die operative Wahrheit zeigt sich in wenigen Tagen. Am 29. April veröffentlicht die UBS ihre Ergebnisse für das erste Quartal. Analysten erwarten im Konsens einen Gewinn von 0,84 US-Dollar je Aktie bei einem Umsatz von gut 13 Milliarden US-Dollar.

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