Bis zu 18 Millionen US-Dollar Jahresgehalt für einen einzigen Posten. Mit einer beispiellosen globalen Stellenausschreibung für einen Chefwissenschaftler im Bereich „Embodied Intelligence“ untermauert Ubtech Robotics seine neuen Ambitionen. Der chinesische Roboterbauer vollzieht einen radikalen Schwenk vom reinen Hardware-Produzenten zum KI-Konzern.
Humanoide Roboter als Wachstumstreiber
Dieser Strategiewechsel fußt auf einer massiven Verschiebung im operativen Geschäft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte das Unternehmen seinen Gesamtumsatz um gut die Hälfte auf rund zwei Milliarden Yuan. Das Segment für humanoide Roboter explodierte förmlich und macht nun 41 Prozent der Konzernerlöse aus. Ein Jahr zuvor lag dieser Anteil noch bei unter drei Prozent.
Die Auslieferungen unterstreichen dieses Tempo. Ubtech verkaufte zuletzt über tausend lebensgroße humanoide Roboter — nach einer Handvoll im Vorjahr. Um die Skalierung weiter voranzutreiben, holt sich das Management prominente Partner an Bord. Eine neue Allianz mit Siemens Digital Industries Software soll die Produktionskapazität bis Ende 2026 auf 10.000 Einheiten pro Jahr hieven. Parallel dazu testen Airbus und Honda die Roboter bereits in ihren Fertigungsstraßen.
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Vertikale Integration drückt die Kosten
Technologische Fortschritte allein reichen für den Massenmarkt nicht aus. Der Konzern integriert deshalb seine Lieferkette und übernahm kürzlich ein großes Aktienpaket an Zhejiang Fenglong Electric. Durch die hauseigene Fertigung von Motoren und Hydraulikkomponenten will Ubtech künftig fast seine gesamte Wertschöpfung in China lokalisieren.
Das Management rechnet damit, die Produktionskosten durch diese Schritte erheblich zu senken. Der Stückpreis des Modells Walker S2 soll sich bis 2027 auf rund 20.000 US-Dollar vierteln.
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An der Börse spiegelt sich die operative Dynamik derzeit nur bedingt wider. Die Aktie notiert aktuell bei 11,22 Euro und verzeichnete am Dienstag einen Tagesverlust von rund vier Prozent. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von knapp 23 Prozent auf der Kurstafel.
Analysten zeigen sich unbeeindruckt von der jüngsten Kursschwäche. Zwölf Experten raten einhellig zum Kauf. Sie verweisen auf die starke Marktposition in einem Sektor, der von der chinesischen Regierung massiv gefördert wird.
Der Druck auf die Profitabilität bleibt hoch. Nach einem Nettoverlust im vergangenen Jahr fordert der Markt nun klare Fortschritte bei der Marge. Bis 2027 plant Ubtech, die Effizienz seiner Roboter von derzeit 50 Prozent der menschlichen Leistungsfähigkeit auf 80 Prozent zu steigern. Gelingt dieser technologische Sprung, rückt das Ziel eines profitablen Massenmarktes in greifbare Nähe.
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