Valmet legte heute die Zahlen für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2025 vor – und überraschte mit einer historischen Profitabilität. Die vergleichbare EBITA-Marge kletterte im Schlussquartal auf 13,3 Prozent, den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte. Für das Gesamtjahr 2025 verbesserte sich die Marge auf 11,9 Prozent, verglichen mit 11,4 Prozent im Vorjahr.
Der Umsatz blieb mit 5.197 Millionen Euro nahezu stabil (2024: 5.359 Millionen Euro). Das vergleichbare EBITA erreichte 620 Millionen Euro und lag damit auf Vorjahresniveau. Die operative Cashflow-Generierung zog auf 581 Millionen Euro an, nach 554 Millionen Euro im Jahr 2024. Der Gewinn je Aktie belief sich auf 1,52 Euro und entsprach dem Vorjahreswert.
Strategische Neuausrichtung zahlt sich aus
Die starke Margensteigerung führt CEO Thomas Hinnerskov auf die frühzeitige Erneuerung des Betriebsmodells zurück. Die unter der „Lead the Way“-Strategie eingeleiteten Strukturmaßnahmen zeigten Wirkung, noch bevor sich die Marktschwäche in der zweiten Jahreshälfte 2025 bemerkbar machte.
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Besonders erfolgreich lief das Segment Process Performance Solutions mit einer Marge von 21,9 Prozent im vierten Quartal und 19,6 Prozent im Gesamtjahr. Das Segment Biomaterial Solutions and Services hielt sich mit 11,6 Prozent im vierten Quartal und 10,3 Prozent im Gesamtjahr stabil, trotz schwierigen Marktumfelds.
Der Auftragseingang sank im vierten Quartal um 48 Prozent auf 1.281 Millionen Euro – allerdings war die Vergleichsbasis durch einen Großauftrag für eine Zellstofffabrik im Wert von über einer Milliarde Euro im Vorjahr außergewöhnlich hoch. Für das Gesamtjahr 2025 ging der Auftragseingang um 11 Prozent auf 5.216 Millionen Euro zurück.
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Dividende und strategische Weichenstellungen
Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung am 25. März 2026 eine unveränderte Dividende von 1,35 Euro je Aktie vor, zahlbar in zwei Raten. Die erste Tranche von 0,68 Euro soll am 9. April ausgezahlt werden, die zweite von 0,67 Euro voraussichtlich am 7. Oktober.
Im vierten Quartal kündigte Valmet die Übernahme der Severn Group an – ein strategischer Schritt zur Erweiterung des Ventilgeschäfts im Bereich kritischer Anwendungen. Zudem sicherte sich das Unternehmen heute einen Auftrag von Dow Chemical für dessen Path2Zero-Projekt in Alberta, Kanada. Valmet liefert Prozessanalysesysteme auf Basis von Maxum II-Gaschromatographen für die geplante erste CO2-neutrale Ethylen-Cracker-Anlage weltweit.
Für 2026 erwartet Valmet einen Umsatz auf Vorjahresniveau und ein vergleichbares EBITA, das mindestens stabil bleibt oder steigt. Der Auftragsbestand von 4,3 Milliarden Euro bietet Sichtbarkeit, wobei 3,1 Milliarden Euro voraussichtlich 2026 in Umsatz umgewandelt werden. Die Bilanz bleibt mit einer Verschuldungsquote von 35 Prozent solide.
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