Zölle, geopolitische Spannungen und Zinsunsicherheit – das Marktumfeld des ersten Quartals 2025 hat Anleger in eine klare Richtung getrieben: raus aus Wachstumswetten, rein in stabile Dividendenzahler. Der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF (TDIV) gehört zu den größten Profiteuren dieser Bewegung.
Rekord-Zuflüsse in Dividendenfonds
US-Dividendenfonds verzeichneten im ersten Quartal Zuflüsse von 24,1 Milliarden Dollar – der höchste Wert seit vier Jahren. In den drei Vorjahren hatten diese Fonds im gleichen Zeitraum noch Abflüsse verbucht. Der Stimmungswandel ist damit kaum zu übersehen.
Jun Li, Global Wealth & Asset Management Leader bei EY, erklärt den Trend so: Anleger suchen einen Weg, Einkommensbedürfnisse mit Aktienexposure zu verbinden, solange Zinsunsicherheit und Wachstumssorgen anhalten. Solange beides nicht nachlässt, dürfte die Nachfrage nach Dividendenstrategien strukturell erhöht bleiben.
Der TDIV zählt dabei zu den meistgefragten Dividenden-ETFs in Europa. Allein in diesem Jahr flossen dem Fonds mehr als zwei Milliarden Dollar zu. Das Gesamtvolumen liegt inzwischen bei rund 7,2 Milliarden Euro.
Energie und Geopolitik als Verstärker
Einen zusätzlichen Schub liefert die Lage im Nahen Osten. Dividendenfonds sind typischerweise stärker in Öl- und Gasunternehmen gewichtet als der breite Markt – und genau dieser Sektor profitiert von erhöhten Rohölpreisen infolge der Spannungen rund um die Straße von Hormus. Im TDIV macht der Energiesektor knapp 18 Prozent des Portfolios aus; Finanzwerte sind mit rund 32 Prozent die größte Einzelposition, gefolgt vom Gesundheitswesen mit gut 15 Prozent.
Zu den größten Einzeltiteln zählen Exxon Mobil, Verizon, Pfizer, Roche und Nestlé. Die geografische Streuung reicht von den USA über Frankreich und Italien bis nach Deutschland und Kanada.
Niedrigere Zinsen, höhere Attraktivität
Die Federal Reserve hat den Leitzins auf 3,50 bis 3,75 Prozent gesenkt. Das verbessert die relative Attraktivität von Dividendenaktien gegenüber Anleihen und Geldmarktfonds spürbar. Unternehmen mit schwacher Preissetzungsmacht leiden zwar unter dem Zolldruck, doch der TDIV setzt bewusst auf Qualität: Aufgenommen werden nur Aktien, deren Dividende je Aktie in den vergangenen zwölf Monaten nicht unter dem Fünfjahresdurchschnitt lag und deren Forward-Ausschüttungsquote unter 75 Prozent bleibt.
Die nächste quartalsweise Ausschüttung wird im Juni erwartet. Seit über zehn Jahren hat der ETF in jedem Jahr eine Dividende gezahlt – ein Stabilitätsmerkmal, das im aktuellen Umfeld offenbar mehr zählt als je zuvor. Die Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch und liegt seit Jahresbeginn rund neun Prozent im Plus.
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