Australiens Notenbank bremst, während Südamerika und China für neuen Schwung sorgen. Der VanEck Global Mining UCITS A navigiert derzeit durch ein komplexes Umfeld aus restriktiver Geldpolitik und industrieller Expansion. Während steigende Zinsen die großen Bergbaukonzerne belasten, stützen milliardenschwere Projekte die Stimmung.
Zinsentscheidung belastet australische Schwergewichte
Die Reserve Bank of Australia (RBA) erhöhte den Leitzins am Dienstag um 25 Basispunkte auf 4,35 Prozent. Damit reagiert die Notenbank auf die anhaltend hohen Energiekosten. Die Schwergewichte BHP und Rio Tinto verloren nach der Entscheidung leicht an Boden.
Der Kupferpreis setzte indes ein positives Signal. Er stieg um 2,21 Prozent auf 5,92 US-Dollar je Pfund. Parallel dazu stabilisierte sich der Handel an der London Metal Exchange nach anfänglicher Volatilität.
Milliardenprojekt in Brasilien genehmigt
Ein Konsortium aus Rio Tinto, Glencore und South32 erhielt die Installationslizenz für das Novas Minas Projekt in Brasilien. Die Partner investieren rund 1,8 Milliarden US-Dollar in den Ausbau der Bauxit-Förderung im Bundesstaat Pará. Das Vorhaben sichert die Rohstoffversorgung für die Aluminiumproduktion bis zum Jahr 2041. Jährlich sollen dort 12,5 Millionen Tonnen gefördert werden.
Die Expansion nutzt die vorhandene Hafen- und Schieneninfrastruktur. Dies soll die Kosteneffizienz des Projekts langfristig sicherstellen.
Strategische Einigung mit China
BHP einigte sich ferner mit der China Mineral Resources Group auf ein neues Preismodell für Eisenerz. Der Abschluss beendet einen monatelangen Streit und führt einen neuen Index für Lieferungen aus der Jimblebar-Mine ein. Die Abrechnung erfolgt künftig verstärkt in Yuan. Marktbeobachter werten dies als Maßnahme, um die Cashflows für den Ausbau des Kupfer- und Kaligeschäfts abzusichern.
Der ETF notiert aktuell bei 54,37 Euro. Das entspricht einem Tagesplus von 0,59 Prozent. Seit Jahresbeginn verzeichnet der Fonds einen Zuwachs von 11,16 Prozent.
Das verwaltete Vermögen des Fonds liegt bei 1,9 Milliarden US-Dollar. Die sinkenden Lagerbestände in chinesischen Häfen stützten zuletzt den Eisenerzpreis, der die Marke von 110 US-Dollar überschritt. Dies stabilisiert die Margen der diversifizierten Minenbetreiber trotz steigender Frachtkosten.
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