VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS: Ein neuer Meilenstein

VanEck erweitert Dividenden-ETF-Familie um ex-US-Variante mit thesaurierenden Anteilsklassen und ESG-Filter.

VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF Aktie
Kurz & knapp:
  • Neuer ETF-Ableger ohne US-Titel
  • Thesaurierende Anteilsklassen in Irland
  • ESG-Kriterien schließen Tabak und Kohle aus
  • Original-ETF verwaltet 8,7 Milliarden Dollar

Der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF verwaltet inzwischen rund 8,7 Milliarden Dollar — und die Produktfamilie wächst weiter. In dieser Woche listete eine neue ex-US-Variante der Strategie, zunächst am 22. April an der Deutschen Börse, einen Tag später auch an der Londoner Börse.

Der neue Ableger ist in Irland domiziliert, während das Original in den Niederlanden sitzt. Das ist kein Zufall. Die irische Struktur erlaubt thesaurierende Anteilsklassen — etwas, das das niederländische Vehikel aus regulatorischen Gründen bisher nicht anbieten konnte.

Stabiler Kurs, starkes Jahr

An der Xetra schloss der ETF am Freitag bei 52,33 Euro. Auf Jahressicht steht ein Plus von rund 26 Prozent. Seit Jahresbeginn beträgt der Zuwachs gut 8 Prozent. Der Kurs liegt knapp ein Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 52,86 Euro.

Der RSI von 48,8 signalisiert eine neutrale technische Lage. Die 30-tägige Volatilität von annualisiert rund 10 Prozent ist für einen Dividenden-ETF vergleichsweise gering.

Strenge Auswahl, klare Regeln

Die Stärke des Originals liegt in seiner Methodik. Der zugrundeliegende Morningstar-Index wählt die 100 Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen aus den Industrieländern aus. Zwei Bedingungen müssen Kandidaten erfüllen: Sie dürfen ihre Dividende je Aktie in den vergangenen fünf Jahren nicht gesenkt haben, und ihre vorausschauende Ausschüttungsquote muss unter 75 Prozent liegen.

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Die neue ex-US-Variante ergänzt diese Kriterien um ESG-Filter. Tabak und Thermalkohle sind ausgeschlossen. Das Original bleibt dagegen breiter aufgestellt — inklusive US-Aktien, ohne ESG-Beschränkungen.

Beide Varianten nutzen ein dividendengewichtetes System: Wer mehr zum globalen Dividendenpool beiträgt, hat mehr Gewicht im Index. Das bevorzugt ertragsstarke Großkonzerne gegenüber kleineren Ausschüttern.

Mit der irischen Struktur kann VanEck nun Anleger ansprechen, die gezielt auf thesaurierende Anteilsklassen setzen — ein in Europa steuerlich relevanter Unterschied, der bislang ein Argument gegen die Produktfamilie war.

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