Vanguard FTSE All-World ETF: Globale Wende läuft

Internationale Aktien übertreffen US-Werte, was breit gestreuten Welt-ETFs wie dem Vanguard VWCE strukturellen Rückenwind verleiht. Die Prognosen für Nicht-US-Märkte sind optimistisch.

Vanguard FTSE All-World UCITS ETF USD Accumulation Aktie
Kurz & knapp:
  • Geopolitische Entspannung beflügelt globale Märkte
  • Internationale Aktien übertreffen US-Werte 2025 deutlich
  • Vanguard prognostiziert höhere Renditen für Nicht-US-Märkte
  • ETF notiert nahe 52-Wochen-Hoch bei neutralem RSI

Jahrelang dominierte Amerika. Nun dreht sich das Bild — und kein ETF profitiert strukturell stärker davon als ein breit gestreuter Weltindex-Tracker.

Der VWCE notiert aktuell bei 152,98 Euro, knapp unter seinem frischen 52-Wochen-Hoch von 154,04 Euro. Über die vergangenen 30 Tage hat der ETF rund 7,6 Prozent zugelegt. Der leichte Rücksetzer zum Wochenstart ändert nichts am Gesamtbild.

Waffenruhe als Kurstreiber

Auslöser der jüngsten Rally war geopolitischer Natur. Der Iran öffnete die Straße von Hormuz wieder — eine Route, durch die rund 20 Prozent des globalen Öl- und Gashandels fließen. Zuvor hatte die Sperrung die Märkte erschüttert. Die Entspannung beflügelte vor allem US-Aktien: Der S&P 500 schloss erstmals über der Marke von 7.000 Punkten. Der Russell 2000 markierte ebenfalls ein Allzeithoch.

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Auch Asien zog mit. Japans Nikkei 225 stieg um 2,4 Prozent, angeführt von Technologie- und Konsumwerten. TSMC meldete einen Gewinnanstieg von 58 Prozent im ersten Quartal — getrieben von der KI-Nachfrage. Für einen Index, der rund 4.200 Aktien aus mehr als 45 Ländern abbildet, sind das breite Rückenwinde.

Das Jahrzehnt der Nicht-US-Aktien?

Der eigentlich interessante Trend läuft schon länger. Internationale Aktien haben US-Werte 2025 deutlich übertroffen. Laut Bank of America flossen zuletzt rund 104 Milliarden Dollar in Aktienfonds aus Europa und Japan — gegenüber nur 25 Milliarden Dollar in US-Aktien. BofA-Stratege Michael Hartnett spricht von einer „neuen Weltordnung“ für internationale Anleger.

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Vanguard selbst rechnet für die nächsten zehn Jahre mit jährlichen Renditen von 4,9 bis 6,9 Prozent bei Nicht-US-Aktien. Für US-Aktien liegt die Prognose bei 4 bis 5 Prozent. Ein globaler ETF wie der VWCE sitzt damit strukturell auf der richtigen Seite dieses Trends.

Risiken bleiben

Der IWF erwartet für 2026 und 2027 jeweils ein globales Wachstum von 2,6 Prozent. Das klingt solide — ist aber kein Selbstläufer. Protektionismus, neue Zölle und fragile Handelspolitik bleiben reale Bremsklötze. Die Straße von Hormuz ist zwar wieder offen. Ob sie es bleibt, hängt von Verhandlungen ab, die noch keinen festen Abschluss haben.

Der RSI des ETF liegt bei 47 — technisch neutral, kein überhitztes Signal. Wer auf die Fortsetzung der internationalen Rotation setzt, bekommt mit dem VWCE ein Instrument mit 0,19 Prozent Jahreskosten und rund 33,9 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen. Die nächste Bewährungsprobe: ob das Allzeithoch bei 154,04 Euro erneut angelaufen und diesmal überwunden wird.

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Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.