Jahrelang dominierte Amerika. Nun dreht sich das Bild — und kein ETF profitiert strukturell stärker davon als ein breit gestreuter Weltindex-Tracker.
Der VWCE notiert aktuell bei 152,98 Euro, knapp unter seinem frischen 52-Wochen-Hoch von 154,04 Euro. Über die vergangenen 30 Tage hat der ETF rund 7,6 Prozent zugelegt. Der leichte Rücksetzer zum Wochenstart ändert nichts am Gesamtbild.
Waffenruhe als Kurstreiber
Auslöser der jüngsten Rally war geopolitischer Natur. Der Iran öffnete die Straße von Hormuz wieder — eine Route, durch die rund 20 Prozent des globalen Öl- und Gashandels fließen. Zuvor hatte die Sperrung die Märkte erschüttert. Die Entspannung beflügelte vor allem US-Aktien: Der S&P 500 schloss erstmals über der Marke von 7.000 Punkten. Der Russell 2000 markierte ebenfalls ein Allzeithoch.
Auch Asien zog mit. Japans Nikkei 225 stieg um 2,4 Prozent, angeführt von Technologie- und Konsumwerten. TSMC meldete einen Gewinnanstieg von 58 Prozent im ersten Quartal — getrieben von der KI-Nachfrage. Für einen Index, der rund 4.200 Aktien aus mehr als 45 Ländern abbildet, sind das breite Rückenwinde.
Das Jahrzehnt der Nicht-US-Aktien?
Der eigentlich interessante Trend läuft schon länger. Internationale Aktien haben US-Werte 2025 deutlich übertroffen. Laut Bank of America flossen zuletzt rund 104 Milliarden Dollar in Aktienfonds aus Europa und Japan — gegenüber nur 25 Milliarden Dollar in US-Aktien. BofA-Stratege Michael Hartnett spricht von einer „neuen Weltordnung“ für internationale Anleger.
Vanguard selbst rechnet für die nächsten zehn Jahre mit jährlichen Renditen von 4,9 bis 6,9 Prozent bei Nicht-US-Aktien. Für US-Aktien liegt die Prognose bei 4 bis 5 Prozent. Ein globaler ETF wie der VWCE sitzt damit strukturell auf der richtigen Seite dieses Trends.
Risiken bleiben
Der IWF erwartet für 2026 und 2027 jeweils ein globales Wachstum von 2,6 Prozent. Das klingt solide — ist aber kein Selbstläufer. Protektionismus, neue Zölle und fragile Handelspolitik bleiben reale Bremsklötze. Die Straße von Hormuz ist zwar wieder offen. Ob sie es bleibt, hängt von Verhandlungen ab, die noch keinen festen Abschluss haben.
Der RSI des ETF liegt bei 47 — technisch neutral, kein überhitztes Signal. Wer auf die Fortsetzung der internationalen Rotation setzt, bekommt mit dem VWCE ein Instrument mit 0,19 Prozent Jahreskosten und rund 33,9 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen. Die nächste Bewährungsprobe: ob das Allzeithoch bei 154,04 Euro erneut angelaufen und diesmal überwunden wird.
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