Die globale Aktienwelt steht vor einer massiven Belastungsprobe. Während der Vanguard FTSE All-World ETF gerade erst ein frisches Allzeithoch markierte, verdichten sich die Risiken an mehreren Fronten. Geopolitische Spannungen im Nahen Osten treffen auf eine Berichtssaison, die für die Schwergewichte des Index keinen Raum für Enttäuschungen lässt.
Tech-Giganten diktieren die Richtung
In den kommenden Tagen öffnen etliche Technologiekonzerne ihre Bücher. Namen wie Tesla, IBM, Microsoft und Alphabet dominieren den Kalender und bestimmen maßgeblich den Kurs des fast 34 Milliarden Euro schweren Fonds. Diese Unternehmen haben ein enormes Gewicht. Allein die zehn größten Positionen machen rund ein Fünftel des gesamten Indexwertes aus.
Bislang zeigt sich der Kurs unbeeindruckt von der anstehenden Hürde. Am Freitag schloss der ETF bei 154,04 Euro und damit exakt auf dem Niveau seines neuen 52-Wochen-Hochs. Auf Jahressicht steht ein sattes Plus von 33 Prozent auf der Anzeigetafel. Analysten warnen allerdings vor trügerischer Sicherheit. Craig Johnson von Piper Sandler sieht hinter der jüngsten Markterholung eine äußerst fragile technische Basis, die anfällig für Rückschläge ist.
Ölpreis und Zinsen als Störfaktoren
Abseits der Unternehmenszahlen rückt die Makroökonomie in den Fokus. Der Konflikt um den Iran und die offene Frage nach den Schifffahrtswegen in der Straße von Hormus halten die Energiemärkte in Atem. Ein temporärer Waffenstillstand drückte zuletzt die Ölpreise, die Unsicherheit über die Dauer der Beruhigung bleibt jedoch hoch. Parallel dazu schwinden die Hoffnungen auf rasche Zinssenkungen in den USA, da die Inflation hartnäckig über dem Zielwert der Notenbank verharrt.
Innerhalb des Portfolios zeichnet sich derweil eine spannende Verschiebung ab. Die USA stellen zwar weiterhin rund zwei Drittel des Indexwertes, internationale Aktien holten im ersten Quartal aber spürbar auf. Schätzungen zufolge könnten die Gewinne in den Schwellenländern im laufenden Jahr um über 37 Prozent wachsen. Europa und Japan folgen mit soliden Zuwachsraten von jeweils rund neun Prozent.
In der Woche vom 20. bis 24. April laufen diese Fäden zusammen. Neben den Quartalsberichten der Tech-Schwergewichte liefern neue US-Einzelhandelsdaten wichtige Indikationen für die amerikanische Konsumstärke. Hält die Gewinndynamik der großen Indexkomponenten an und bleibt ein neuerlicher Ölpreisschock aus, hat der ETF den Weg für eine Etablierung oberhalb der 154-Euro-Marke frei. Enttäuschen die Tech-Zahlen, droht ein rascher Test der 50-Tage-Linie bei 147,48 Euro.
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