Aussichten auf eine Deeskalation im Nahen Osten haben den Höhenflug des Biosprit-Herstellers abrupt gestoppt. Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über ein baldiges Ende des Iran-Konflikts lösten am Mittwoch eine deutliche Verkaufswelle aus. Dabei ignorieren Anleger vorerst die erst kürzlich massiv angehobene Gewinnprognose des Unternehmens.
Ölpreis-Rückgang belastet
US-Präsident Donald Trump stellte ein Ende der Kampfhandlungen innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen in Aussicht. Diese Perspektive drückte umgehend die Preise für Rohöl der Sorte Brent. Da das Geschäftsmodell für Biokraftstoffe eng an die Preisentwicklung fossiler Energieträger gekoppelt ist, reagierte der Markt mit sofortigen Verkäufen. Der Titel beendete den gestrigen Handelstag bei 39,02 Euro, was einem Minus von 11,80 Prozent auf Wochensicht entspricht.
Marktbeobachter werten die aktuelle Korrektur primär als technische Reaktion. Seit dem Ausbruch des Konflikts hatte der Wert massiv von den hohen Energie- und Ethanolpreisen profitiert. Die Aussicht auf Frieden fungiert nun als Auslöser für Gewinnmitnahmen bei den bisherigen Profiteuren der Krise.
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Operatives Geschäft brummt
Der scharfe Rücksetzer steht in starkem Kontrast zur operativen Realität. Erst Ende März hatte das Management die EBITDA-Prognose für das laufende Geschäftsjahr signifikant angehoben. Statt eines hohen zweistelligen Millionenbetrags rechnet der Konzern nun mit einem operativen Ergebnis zwischen 100 und 140 Millionen Euro. Gleichzeitig soll die Nettofinanzverschuldung auf etwa 140 Millionen Euro sinken. Analysten der Deutschen Bank reagierten daraufhin mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 40,50 Euro.
Solange die geopolitischen Nachrichten den Ölmarkt dominieren, bleibt das Umfeld für den Biosprit-Produzenten kurzfristig volatil. Sobald sich die Rohstoffmärkte nach einer möglichen Konfliktlösung stabilisieren, rückt die starke fundamentale Entwicklung nach dem jüngsten EBITDA-Upgrade automatisch wieder in den Fokus der Bewertung.
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