Vinci hat am Montag Käufe eigener Aktien offengelegt, die das Unternehmen vom 26. bis 30. Oktober getätigt hat. Die Transaktionen erfolgten im Rahmen der Ermächtigung zum Aktienrückkauf. Damit betrifft die Veröffentlichung bereits ausgeführte Käufe und nicht lediglich eine Ankündigung für den künftigen Erwerb eigener Anteile.

Angaben zu Aktien und Geschäftsentwicklung

In einer gesonderten Mitteilung bezifferte Vinci die Zahl seiner Aktien zum Stichtag 31. Oktober auf 581.816.830. Die Zahl der Stimmrechte ohne eigene Aktien gab das Unternehmen für denselben Stichtag mit 550.260.970 an.

Zum operativen Geschäft hatte Vinci am 22. Oktober Zahlen für die ersten neun Monate vorgelegt. Der Umsatz erreichte in diesem Zeitraum des Jahres 2026 nach Unternehmensangaben 55.957 Millionen Euro.

Für das dritte Quartal meldete Vinci einen Umsatzanstieg um 4,9%. Die Erlöse dieses Quartals beliefen sich auf 20.360 Millionen Euro. Zusammen mit den Geschäftszahlen bestätigte das Unternehmen seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2026.

Die Aktie legt heute um 0,3% zu. Mit einem Kurs von 112,70 € begleitet sie die jüngsten Unternehmensmeldungen mit einem leichten Tagesgewinn.

Warbud erhält Auftrag in Warschau

Eine weitere operative Nachricht kam am 28. Oktober von Vinci Construction: Dessen Tochtergesellschaft Warbud gewann Medienberichten zufolge einen Auftrag über 149 Millionen Euro. Auftraggeber ist die Stadt Warschau; Gegenstand des Vertrags ist die zweite Bauphase des Komplexes Sinfonia Varsovia.

Zu diesem Bauabschnitt gehört ein Konzertsaal mit 1.877 Sitzplätzen. Der Auftrag umfasst damit Arbeiten an einem konkret benannten Kulturprojekt der polnischen Hauptstadt. Für die Fertigstellung des Bauabschnitts wird das Jahr 2030 erwartet; dieser Termin ist als Erwartung und nicht als bereits erreichter Projektstand angegeben.