Vinci hat heute den Erwerb von 171.000 eigenen Aktien gemeldet. Die Käufe erfolgten im Rahmen des von den Aktionären genehmigten Rückkaufprogramms. Die Aktie steigt heute um 2,3% auf 111,15 €.

Die offengelegten Transaktionen betreffen den Zeitraum zwischen dem 26. Oktober und Freitag. Damit dokumentiert Vinci weitere Käufe eigener Aktien innerhalb des bestehenden Programms.

Umsatz gestiegen, Jahresausblick bestätigt

Am 22. Oktober meldete Vinci für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 20,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen bestätigte zugleich seinen Ausblick.

Der Quartalsumsatz wuchs um 4,9%. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Vinci weiterhin Zuwächse beim Umsatz, beim operativen Ergebnis und beim Nettogewinn. Damit blieb die Prognose für alle drei Ergebnisgrößen unverändert auf Wachstum ausgerichtet.

Neue Aufträge und gesenktes Kursziel

Am Mittwoch gab Vinci einen Auftrag der Stadt Warschau an seine Tochtergesellschaft Warbud bekannt. Das Vertragsvolumen beträgt 149 Millionen Euro und betrifft die zweite Phase des Sinfonia Varsovia Centrum.

Zum Projekt gehört ein Konzertsaal mit fast 1.900 Sitzplätzen. Die Fertigstellung wird für 2030 erwartet; der Auftrag umfasst damit einen mehrjährigen Bauzeitraum.

Bereits am 20. Oktober berichtete die Wirtschaftszeitung The Economic Times über einen weiteren Auftrag für eine Vinci-Tochter. Cobra IS erhielt demnach einen Vertrag über 165 Millionen Euro für den Bau einer Kühlanlage. Sie ist für einen Rechenzentrumscampus auf der Iberischen Halbinsel vorgesehen.

Medienberichten vom 26. Oktober zufolge senkte Berenberg unterdessen das Kursziel für Vinci auf 135 Euro. Die Kaufempfehlung behielt das Analysehaus bei.