Der Rüstungsboom treibt ein weiteres Schwergewicht an die Frankfurter Börse. Mit dem heutigen Start der Zeichnungsphase setzt Vincorion auf ein Marktumfeld, das Verteidigungswerte so hoch bewertet wie selten zuvor – ein bemerkenswerter Kurswechsel für ein Unternehmen, das vor wenigen Jahren noch als Randsparte galt.
Der Angebotspreis für den Börsengang wurde auf 17,00 Euro je Aktie festgesetzt. Damit kommt der Spezialist für Mechatronik auf eine Marktkapitalisierung von 850 Millionen Euro. Diese Bewertung ist ein deutliches Signal: Der Finanzinvestor Star Capital übernahm das Unternehmen Mitte 2022 vom Jenoptik-Konzern für einen Wert von lediglich 130 Millionen Euro. Innerhalb von weniger als vier Jahren hat sich der kalkulierte Wert damit mehr als versechsfacht.
Cornerstone-Investoren sichern IPO ab
Die Nachfrage für den Sprung aufs Parkett scheint stabil. Namhafte Cornerstone-Investoren wie Fidelity, Invesco und T. Rowe Price haben bereits feste Zusagen über insgesamt 105 Millionen Euro gegeben. Damit ist fast ein Drittel des gesamten Platzierungsvolumens von rund 345 Millionen Euro bereits vor dem eigentlichen Zeichnungsstart abgesichert.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei VINCORION?
Der Finanzinvestor Star Capital nutzt das aktuelle Zeitfenster, um Kasse zu machen. Alle Erlöse aus dem Verkauf der bis zu 20,3 Millionen Aktien fließen dem Eigentümer zu, der jedoch mit einem Anteil von knapp 60 Prozent weiterhin der größte Einzelaktionär bleibt.
Volle Auftragsbücher und stabile Margen
Vincorion profitiert unmittelbar von der europäischen Aufrüstung und gestiegenen Verteidigungsbudgets. Das Unternehmen liefert entscheidende Komponenten wie Stabilisierungssysteme für Panzergeschütze oder Notstromgeneratoren für den Eurofighter. Diese Produkte kommen unter anderem in Systemen wie IRIS-T und Patriot zum Einsatz, die durch den Ukraine-Krieg massiv an Bedeutung gewonnen haben.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei VINCORION?
Die Geschäftszahlen untermauern diesen Trend:
– Umsatz: 240 Millionen Euro im vergangenen Jahr (Verdopplung in drei Jahren)
– Auftragsbestand: Rekordniveau von rund 1,1 Milliarden Euro
– Aftermarket-Anteil: 55 Prozent am Gesamtumsatz
Besonders das Aftermarket-Geschäft gilt als stabiler Ertragsbringer. Da Wartung und Ersatzteile in der Rüstungsindustrie langfristig benötigt werden, sichert dieser Bereich dem Unternehmen margenstarke Rückflüsse, die weniger schwankungsanfällig sind als das reine Neugeschäft.
Die Zeichnungsfrist für Anleger endet voraussichtlich am Donnerstag, den 19. März, um 12:00 Uhr für Privatanleger und zwei Stunden später für institutionelle Investoren. Die Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse ist für Freitag, den 20. März 2026, geplant.
VINCORION: Kaufen oder verkaufen?! Neue VINCORION-Analyse vom 16. März liefert die Antwort:
Die neusten VINCORION-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für VINCORION-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
VINCORION: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


