Morgen um 12:00 Uhr MEZ endet die Zeichnungsfrist für Privatanleger — und am Freitag folgt die Erstnotiz von VINCORION im Prime Standard der Frankfurter Börse. Hinter dem Rüstungs-IPO stecken bemerkenswert starke operative Kennzahlen.
Zahlen mit Substanz
Im Geschäftsjahr 2025 legte der Umsatz um 18 Prozent auf 240,3 Millionen Euro zu. Das EBIT kletterte um 64 Prozent auf 33,7 Millionen Euro, der Nettogewinn verdoppelte sich von 8,4 auf 19,4 Millionen Euro. Noch gewichtiger für die mittelfristige Planbarkeit: Der Auftragsbestand belief sich Ende 2025 auf 1,1 Milliarden Euro — das entspricht dem Vierfachen des Jahresumsatzes und sichert die Produktion für die nächsten vier Jahre.
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Ein strukturelles Merkmal des Geschäftsmodells verdient dabei besondere Aufmerksamkeit. Mit 55 Prozent Aftermarket-Anteil am Gesamtumsatz — also Wartung, Ersatzteile und Serviceleistungen über den gesamten Lebenszyklus einer Plattform — generiert VINCORION wiederkehrende Einnahmeströme, die weniger konjunkturabhängig sind als das Neugeschäft.
Sekundärverkauf: STAR Capital kassiert
Strukturell ist der Börsengang ein reiner Sekundärverkauf. Sämtliche Erlöse aus dem Verkauf der bis zu 20,3 Millionen Aktien fließen an den Finanzinvestor STAR Capital, der VINCORION 2021 von Jenoptik für rund 130 Millionen Euro übernommen hatte. Die angestrebte Börsenbewertung liegt nun bei rund 850 Millionen Euro — ein sechsfacher Wertzuwachs in vier Jahren. STAR Capital bleibt mit knapp 60 Prozent größter Einzelaktionär.
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Die Nachfrage institutioneller Investoren ist dennoch robust: Die Emission war laut begleitenden Banken kurz nach Beginn der Zeichnungsfrist mehrfach überzeichnet. Fidelity International, Invesco Asset Management und von T. Rowe Price beratene Anlegerkonten haben sich gemeinsam mit rund 105 Millionen Euro als Cornerstone-Investoren verpflichtet.
VINCORION reiht sich damit in eine wachsende Reihe europäischer Rüstungs-IPOs ein — nach dem tschechischen Konzern CSG zu Jahresbeginn und der deutschen GABLER Group, die erst am 9. März ihr Börsendebüt feierte. Die Erstnotiz am Freitag zeigt, wie viel dieser Appetit auf europäische Verteidigungswerte auch dann wert ist, wenn kein frisches Kapital ins Unternehmen fließt.
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