Rund 260 Millionen US-Dollar in Ingenieur- und Minendesignverträgen — und das Ziel, noch 2027 erstmals Silber zu fördern. Vizsla Silver macht beim Panuco-Projekt in Sinaloa, Mexiko, einen deutlichen Schritt Richtung Bau. Der Kontext ist allerdings belastet: Vor wenigen Monaten erschütterte ein schweres Sicherheitsereignis das Projekt.
Zwei Verträge, ein klares Signal
Den EPCM-Vertrag — also die Gesamtverantwortung für Engineering, Beschaffung und Baumanagement — erhält M3 Engineering & Technology Corp. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 170 Millionen US-Dollar und umfasst die Prozessanlage sowie die gesamte Projektinfrastruktur. M3 hat bereits an vergleichbaren Projekten in der Region gearbeitet, darunter Los Gatos und Mercedes.
Mining Plus übernimmt das Minendesign. Dieser Vertrag beinhaltet rund 50 Millionen US-Dollar Erschließungskapital sowie weitere 40 Millionen US-Dollar für die Erzentwicklung über einen zweijährigen Vorlaufzeitraum. Den finalen Baukonstruktionsvertrag will Vizsla Silver im zweiten Quartal 2026 vergeben — der eigentliche Baubeginn hängt noch vom Erhalt der mexikanischen Umweltgenehmigung (MIA) ab.
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Was die Machbarkeitsstudie verspricht
Die Grundlage für diese Schritte bildet die Machbarkeitsstudie vom November 2025. Demnach soll Panuco über eine Minenlebensdauer von 9,4 Jahren jährlich durchschnittlich 17,4 Millionen Unzen Silberäquivalent produzieren. Der Nettobarwert liegt bei 1,8 Milliarden US-Dollar, die interne Rendite bei 111 Prozent — berechnet auf Basis von 35,50 US-Dollar je Unze Silber und 3.100 US-Dollar je Unze Gold.
Die Amortisationszeit wird mit sieben Monaten angegeben. Erste Silberproduktion ist für die zweite Jahreshälfte 2027 geplant.
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Schatten über dem Zeitplan
Das Projekt trägt schwere Hypotheken. Im Januar 2026 wurden zehn Vertragsarbeiter entführt, neun kamen ums Leben. Das Sicherheitsereignis hat Spuren hinterlassen — auch bei Analysten. Die CIBC stufte die Aktie zuletzt auf „Neutral“ herab und setzte das Kursziel auf 7 kanadische Dollar, mit explizitem Verweis auf gesunkenes Vertrauen in den Produktionsstart 2027.
An der New Yorker Börse notiert die Aktie bei 3,46 US-Dollar — deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 4,20 US-Dollar. Die Vergabe der Verträge an externe Spezialisten lässt sich als direkte Reaktion auf die Sicherheitslage lesen: Vizsla Silver setzt auf Outsourcing, um technisch voranzukommen, ohne eigene Teams vor Ort stärker zu exponieren. Ob das reicht, um den Zeitplan zu halten, wird spätestens mit der ausstehenden MIA-Genehmigung klarer.
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