Der britische Telekom-Riese Vodafone hat heute seine Zahlen für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres vorgelegt – und enttäuscht damit die Erwartungen der Analysten. Die Aktie reagierte prompt: In London ging es zum Handelsstart um knapp sieben Prozent nach unten. Trotz Wachstum in wichtigen Märkten und Übernahmen reichte es nicht, um die Investoren zu überzeugen.
Der Umsatz kletterte im Quartal um 6,5 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro, der Service-Umsatz legte um 7,3 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro zu. Organisch – also bereinigt um Währungseffekte und Zukäufe – wuchs der Service-Umsatz um 5,4 Prozent. Das klingt solide, doch Analysten hatten sich mehr ausgerechnet. Besonders die Übernahme des britischen Mobilfunkanbieters Three sowie von Telekom Romania sollte eigentlich für kräftigeren Rückenwind sorgen.
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Deutschland bleibt Sorgenkind
Im wichtigen Heimatmarkt Deutschland zeigt sich weiterhin nur verhaltenes Wachstum. Der Service-Umsatz legte lediglich um 0,7 Prozent zu – ein Zeichen dafür, dass der intensive Wettbewerb und der Preisdruck die Margen belasten. Konzernchefin Margherita Della Valle setzt hingegen auf Afrika: Die Region bleibt ein verlässlicher Wachstumstreiber und steuerte im Quartal 2,2 Milliarden Euro zum Gesamtumsatz bei.
Beim bereinigten operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag Vodafone organisch bei einem Plus von 2,3 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr hält das Management an seiner Prognose fest und peilt weiterhin das obere Ende der Spanne von 11,3 bis 11,6 Milliarden Euro an.
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Aktienrückkauf als Signal
Parallel zu den Quartalszahlen verkündete Vodafone den Start eines neuen Aktienrückkaufprogramms über 500 Millionen Euro. Goldman Sachs International wurde beauftragt, ab heute bis spätestens 11. Mai Aktien an der Londoner Börse und auf verschiedenen Handelsplattformen zurückzukaufen. Seit Mai 2024 hat der Konzern bereits 3,5 Milliarden Euro in Rückkäufe gesteckt – die erworbenen Anteile sollen eingezogen oder für Mitarbeiterbeteiligungen verwendet werden.
Die Maßnahme unterstreicht Vodafones Bekenntnis zur Kapitalallokation und soll das Vertrauen der Anleger stärken. Auch die Dividende soll im Geschäftsjahr 2026 um 2,5 Prozent steigen. Dennoch reichte das heute nicht, um die Enttäuschung über die verhaltene Umsatzentwicklung zu kompensieren.
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