Die Metal Engineering Division von voestalpine hat seit dem 1. Juni 2026 ihr vollständiges Führungsteam. Einen Tag vor dem offiziell terminierten Geschäftsbericht kommt damit Klarheit in eine Division, die rund ein Viertel des Konzernumsatzes beisteuert.
Neues Divisionsvorstandsteam ab Juni
Franz Kainersdorfer führt die Division als CEO. Eva Aigner verantwortet als CFO Finanzen, Controlling, Bilanzierung, Risikomanagement sowie IT und Recht. Stefan Glanz leitet Industrial Systems, Günter Neureiter Railway Systems.
Aigner gehört dem Divisionsvorstand bereits seit dem 1. April 2026 an. Sie folgt auf Martin Reisetbauer, der zum 1. Juni 2026 in den Ruhestand trat. Die Besetzung kommt aus den eigenen Reihen: Aigner ist seit 2003 im Konzern tätig, leitete ab 2012 die Rechtsabteilung der Division und war zuletzt CEO und CFO der voestalpine Rail Technology GmbH.
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Eine Division mit Gewicht
Die Metal Engineering Division erzielte im Geschäftsjahr 2024/25 rund 4,2 Milliarden Euro Umsatz und ein EBITDA von 461 Millionen Euro. Zum Vergleich: Der Konzern insgesamt kam auf 15,7 Milliarden Euro Umsatz und 1,3 Milliarden Euro EBITDA. Rund 45 Prozent des Divisionsumsatzes flossen aus Märkten außerhalb Europas.
Das Geschäft umfasst Bahninfrastruktursysteme, Diagnose- und Monitoringlösungen sowie Software für Instandhaltungsmanagement. Hinzu kommen Qualitätsdraht, Schweißlösungen und Nahtlosrohre. Kunden kommen aus Bahn, Energie, Maschinenbau, Automobil und erneuerbaren Energien.
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Timing kurz vor dem Kapitalmarkttermin
Der Führungswechsel fällt auf den Tag genau vor den Geschäftsbericht 2025/26, den voestalpine für den 3. Juni 2026 angekündigt hat. Danach folgt der Nachweisstichtag zur Hauptversammlung am 21. Juni 2026 und die Hauptversammlung selbst am 1. Juli 2026.
Für die Aktie liefert die Personalie keine neuen Ergebniszahlen. Sie klärt aber, wer in einer ertragsrelevanten Sparte künftig die Verantwortung trägt. Die voestalpine Aktie notiert aktuell bei 45,54 Euro — rund 18 Prozent über dem Stand zu Jahresbeginn, aber noch etwa sieben Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 49,10 Euro. Die harte Datenbasis folgt morgen mit dem Jahresbericht.
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