Ein Milliarden-Deal mit Airbus katapultiert Voestalpine in eine neue Dimension. Der österreichische Stahl- und Technologiekonzern hat das größte Auftragsvolumen in der Geschichte seiner Luftfahrtsparte gesichert — und die Aktie quittierte das mit einem freundlichen Wochenabschluss.
Airbus-Partnerschaft für fünf Jahre
Die High Performance Metals Division unterzeichnete Lieferverträge mit einem Gesamtvolumen von rund einer Milliarde Euro, ein wesentlicher Teil davon mit Airbus. Für die kommenden fünf Jahre liefert Voestalpine Hochleistungswerkstoffe und komplexe Schmiedeteile — darunter Nickelbasislegierungen und Titanbleche für Triebwerke, Fahrwerke und Rumpfbauteile der Modellfamilien A320, A330 und A350.
Produziert wird an den steirischen Standorten Kapfenberg und Mürzzuschlag sowie beim brasilianischen Tochterunternehmen Villares Metals. Für das neue Spezialstahlwerk in Kapfenberg, das erst kürzlich in den Vollbetrieb überging, sichert der Großauftrag die Kapazitätsauslastung auf Jahre hinaus. Ähnliches gilt für Brasilien, wo die Auslastung zuletzt unter Druck geraten war.
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Während das klassische Werkzeugstahlgeschäft mit schwächerer Nachfrage kämpft, entwickelt sich das Aerospace-Segment zunehmend zum margenstärkeren Stabilitätsanker des Konzerns.
Bahngeschäft liefert zusätzlichen Rückenwind
Neben dem Luftfahrtdeal vermeldet Voestalpine auch im Schienenbereich Erfolge: Aufträge der Deutschen Bahn und der Schweizerischen Bundesbahnen über insgesamt 500 Millionen Euro für Schienen- und Signaltechnik unterstreichen die Breite des Auftragseingangs.
Die Aktie legte auf Wochensicht rund neun Prozent zu und notiert mit einem Plus von über 100 Prozent gegenüber dem 52-Wochen-Tief vom April 2025. Der nächste Fixpunkt im Kalender ist der Geschäftsbericht für 2025/26 am 3. Juni 2026 — dann wird sich zeigen, ob das Management seine EBITDA-Prognose von 1,4 bis 1,55 Milliarden Euro halten kann.
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