Das milliardenschwere Projekt „greentec steel“ in Linz liegt im Zeitplan. Der Rohbau für die neue Elektrolichtbogenofen-Halle steht. Dennoch schlägt CEO Herbert Eibensteiner nun öffentlich Alarm. Eine strukturelle Schwachstelle bedroht den gesamten Transformationspfad des Stahlkonzerns.
Fehlende Netze gefährden Zeitplan
Ab Februar 2027 soll der erste neue Ofen in Linz anlaufen. Ein zweiter folgt in Donawitz. Zusammen sollen sie die jährlichen CO2-Emissionen um knapp vier Millionen Tonnen drücken. Dafür braucht das Unternehmen riesige Mengen an grünem Strom und Wasserstoff.
Genau hier liegt das Problem. Die notwendige Infrastruktur existiert in diesen Dimensionen schlicht nicht. Ohne einen massiven Ausbau der Energienetze steht der langfristige Plan bis zur Klimaneutralität unter Vorbehalt.
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Zölle und starke Halbjahreszahlen
Auf regulatorischer Seite profitiert der Konzern von der Europäischen Union. Der neue Kohlenstoffgrenzmechanismus verteuert billige Stahlimporte aus China und der Türkei spürbar. Ab Juli 2026 greifen schärfere Quoten und höhere Strafzölle. Im Gegenzug belasten steigende US-Importzölle das Geschäft. Sie dürften das Ergebnis um bis zu 80 Millionen Euro drücken.
Operativ lief es zuletzt dennoch rund. In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres kletterte der Vorsteuergewinn um 46 Prozent auf 372 Millionen Euro.
An der Börse zeigt sich ein gemischtes Bild. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier ein massives Plus von 96 Prozent und notiert bei 42,60 Euro. Kurzfristig baut sich jedoch Druck auf. Ein RSI-Wert von 23,4 signalisiert aktuell eine stark überverkaufte Situation. Ob Voestalpine das obere Ende seiner Gewinnprognose erreicht, belegen die vollständigen Jahreszahlen im Juni.
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