Minus 15 Prozent Auslieferungen in China im ersten Quartal — das ist die Ausgangslage, vor der Volkswagen auf der Auto China 2026 in Peking vier neue Modelle präsentiert. Der Konzern antwortet auf den Einbruch mit einem der größten Produktoffensiven seiner Geschichte.
Vier Premieren, eine Botschaft
Am 21. April zeigte Volkswagen auf seiner Group Media Night vier neue Fahrzeuge. Darunter der ID. UNYX 09, entwickelt in 24 Monaten gemeinsam mit Xpeng. Ferner der ID. AURA T6, der auf der lokal entwickelten China Electronic Architecture (CEA) aufbaut. Hinzu kommen das Elektro-Showcar JETTA X sowie die Außendesign-Enthüllung des Audi E7X — ein China-exklusives Modell.
Ab dem 24. April präsentiert der Konzern das gesamte Portfolio auf der Messe unter den Marken Volkswagen, JETTA, Audi und Porsche.
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Alle zwei Wochen ein neues Modell
Das Kernversprechen ist ehrgeizig. Allein 2026 will Volkswagen mehr als 20 elektrifizierte Fahrzeuge in China auf den Markt bringen. Bis 2030 sollen es 50 Modelle sein, rund 30 davon rein elektrisch. China-Chef Ralf Brandstätter formulierte es knapp: „Ab 2026 werden wir im Schnitt alle zwei Wochen ein neues Fahrzeug auf den Markt bringen.“
Technologisch setzt der Konzern auf seine „Agentic AI for all“-Roadmap. Sie bündelt intelligentes Fahren und Cockpit-Funktionen in einem einheitlichen Betriebssystem auf Basis der CEA-Architektur.
Besonders auffällig ist die Neuausrichtung der Marke Jetta. Die bisher auf günstige Verbrenner ausgerichtete Submarke wird zur Elektromarke. Das erste vollelektrische Modell soll noch 2026 erscheinen, drei weitere folgen bis 2028 — Zielpreis: rund 10.000 Euro.
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Aktie unter Druck, Zahlen stehen aus
Der Kurs spiegelt die Skepsis der Märkte. Die Volkswagen-Vorzugsaktie notiert bei rund 87 Euro und hat seit Jahresbeginn fast 18 Prozent verloren. Vom 52-Wochen-Hoch bei 108,30 Euro trennt sie noch ein Abstand von knapp 20 Prozent.
Der Handlungsdruck ist real. Weltweit lieferte Volkswagen im ersten Quartal 2026 rund 2,05 Millionen Fahrzeuge aus — vier Prozent weniger als im Vorjahr. Europa und Südamerika legten zu, China und Nordamerika brachen ein.
Am 30. April veröffentlicht der Konzern die vollständigen Q1-Zahlen. Aus dem Pre-Close-Call geht hervor, dass der Auftragseingang um drei Prozent stieg. Elektrofahrzeuge machen bereits 22 Prozent des europäischen Auftragsbuchs aus. Ob das operative Ergebnis die strategische Ambition stützt, zeigt sich in zwei Tagen.
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