Die VW-Tochter Lamborghini rudert bei der Elektrifizierung zurück. Ein ursprünglich als reines Elektroauto geplantes Modell kommt nun doch als Plug-in-Hybrid auf den Markt. Die Botschaft ist eindeutig: Der Luxus-Supersportwagen-Markt ist noch nicht bereit für vollelektrische Fahrzeuge.
Die Entscheidung fiel nach umfangreichen Analysen und Gesprächen mit Händlern sowie Kunden. „Das Tempo der Einführung reiner batterieelektrischer Fahrzeuge hat sich erheblich verlangsamt, insbesondere im Segment der Luxus-Supersportwagen, wo die Nachfrage sehr begrenzt bleibt“, erklärte eine Lamborghini-Sprecherin. Technologisch sei man zwar vorbereitet, aber der Markt noch nicht auf diesen Übergang ausgerichtet.
Hybrid statt Hochvolt
Lamborghini hatte 2021 einen Elektrifizierungs-Fahrplan vorgestellt und bereits drei neue Modelle als Hybrid lanciert: Revuelto, Urus SE und Temerario. Eine vierte geplante Modellreihe sollte ursprünglich rein elektrisch starten – daraus wird nun nichts. Stattdessen setzt die italienische Marke in der ersten Generation auf Plug-in-Hybrid-Technologie.
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Die Kehrtwende bei Lamborghini reiht sich in einen Branchentrend ein. Auch Porsche und Ferrari haben ihre E-Auto-Ambitionen zuletzt gedrosselt. Bei Massenherstellern wie Stellantis und Ford Motor führten enttäuschende E-Auto-Verkäufe sogar zu milliardenschweren Abschreibungen auf entsprechende Projekte.
Positive Signale bei PowerCo
Während Lamborghini bremst, gibt es bei der VW-Batterietochter PowerCo gute Nachrichten für die Beschäftigten. Die Gewerkschaft IG Metall und das Unternehmen einigten sich auf eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2030. Die rund 2.000 Mitarbeiter am Standort Salzgitter sind damit vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt. Die Vereinbarung ist Teil eines neuen Tarifpakets.
Die Volkswagen-Vorzugsaktie reagierte im nachbörslichen Montagshandel auf Tradegate leicht positiv auf die Lamborghini-Meldung und legte gegenüber dem XETRA-Schluss zeitweise um 0,65 Prozent auf 100,55 Euro zu. Zum Wochenauftakt hatte der DAX allerdings spürbar nachgegeben und war erneut unter die Marke von 25.000 Punkten gefallen – belastet durch anhaltende Unsicherheiten in der US-Zollpolitik und Sorgen über mögliche Militärschläge gegen den Iran.
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