Während Tesla abstürzt, dreht Volkswagen richtig auf. Die Wolfsburger haben 2025 ihre E-Auto-Verkäufe um satte 65 Prozent gesteigert und dominieren den deutschen Markt nach Belieben. Mit 102.339 neu zugelassenen Stromern liegt die Kernmarke unangefochten auf Platz eins – und das ist erst der Anfang einer bemerkenswerten Aufholjagd.
Die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes zeichnen ein klares Bild: Von den ersten sechs Plätzen im Stromer-Ranking gehen vier an den VW-Konzern. Skoda verdoppelte seine Zulassungen auf 50.823 Fahrzeuge, Audi legte um 86 Prozent auf 40.530 zu, und selbst Seat/Cupra wuchs um 80 Prozent auf 32.920 Einheiten. BMW und Mercedes wirken daneben fast schon blass.
Tesla verliert die Hälfte
Der dramatischste Kontrast zeigt sich beim einstigen Elektro-Primus aus Kalifornien. Tesla ist von Rang drei auf Platz neun abgestürzt – mit einem Absatzminus von fast 50 Prozent auf nur noch 19.390 Fahrzeuge. Das Model Y, früher die Nummer eins, dümpelt mittlerweile auf Rang zwölf herum. Auch bei den Modell-Rankings dominiert Volkswagen: ID.7, ID.3 sowie die gemeinsam gezählten ID.4 und ID.5 belegen die ersten drei Plätze.
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Doch die Wolfsburger ruhen sich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Mit Qualcomm hat der Konzern gerade eine langfristige Partnerschaft ab 2027 besiegelt. Der US-Chipriese soll künftig die System-on-Chips für das Infotainment der nächsten E-Auto-Generation liefern – ein strategischer Schritt für die neue zonale Software-Architektur, die VW gemeinsam mit Rivian entwickelt.
Ausgerechnet jetzt ein Produktionsstopp?
Einen kleinen Dämpfer gab es allerdings: Wegen Sturmtief Elli musste das Werk Emden am Freitag die Bänder stillstehen lassen. Beide Schichten fielen aus, die Produktion der Modelle ID.4 und ID.7 ruhte für einen Tag. VW hatte einen ursprünglich für Ende Januar geplanten Ruhetag vorgezogen – aus Sorge um Mitarbeiter und Lieferketten.
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An allen anderen Standorten lief die Produktion normal weiter, auch im Stammwerk Wolfsburg. Osnabrück und Zwickau befanden sich ohnehin noch in der Produktionspause zum Jahreswechsel. Die Aktie reagierte mit einem Minus von knapp zwei Prozent auf 100,20 Euro – ein kleiner Rücksetzer in einem ansonsten starken Umfeld.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Während die Konkurrenz strauchelt, baut Volkswagen seine Führungsposition im deutschen E-Auto-Markt massiv aus. Die Kombination aus starkem Absatzwachstum und technologischer Aufrüstung durch die Qualcomm-Partnerschaft könnte der Aktie weiteren Auftrieb geben.
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