In Frankfurt feiert Vulcan Energy einen Meilenstein für die europäische Batterieproduktion. Der Spatenstich für die zentrale Lithium-Anlage ist erfolgt. An der Börse herrscht dennoch Zurückhaltung. Die Anleger blicken nervös auf die noch ausstehende Finanzierung.
Premiere für kanadische Technologie
Das Projekt im Industriepark Höchst ergänzt die bestehende Förderung in Landau. Dort gewinnt Vulcan bereits Lithium aus Thermalwasser. Die neue Anlage in Frankfurt wandelt dieses Konzentrat künftig in batteriefähiges Lithiumhydroxid um.
Dabei kommt erstmals die kanadische NORSCAND-Membranelektrolyse im kommerziellen Maßstab zum Einsatz. Das Verfahren nutzt elektrischen Strom statt fossiler Hitze. Fließt Ökostrom, sinken die Emissionen fast auf null. Das macht das Material besonders für europäische Autobauer attraktiv.
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Abnehmer stehen fest
Ab 2028 plant Vulcan eine Jahresproduktion von 24.000 Tonnen. Das reicht für rund eine halbe Million Elektroautos. Die Käufer für das Lithium stehen bereits fest.
Stellantis, LG Energy Solution und Umicore haben langfristige Verträge unterzeichnet. Etwa 72 Prozent dieser Mengen sind an feste Preise oder Preisuntergrenzen gekoppelt. Das sichert dem Unternehmen verlässliche Einnahmen.
Warten auf das große Geld
Trotz dieser Fortschritte steht die Aktie unter Druck. Das Papier notiert aktuell bei 2,34 Euro. Seit Jahresbeginn beläuft sich das Minus auf rund zehn Prozent. Eine Volatilität von fast 79 Prozent spiegelt die Unsicherheit im Markt wider.
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Der formelle Finanzabschluss lässt auf sich warten. Erst im laufenden zweiten Quartal erwartet das Management endgültig grünes Licht. Dann fließen voraussichtlich Kredite über 1,2 Milliarden Euro sowie hohe staatliche Zuschüsse. Das Gesamtpaket von gut zwei Milliarden Euro steht auf dem Papier bereits seit Ende 2025.
Um das Produktionsziel für 2028 zu erreichen, benötigt Vulcan weiteres Kapital. Die Folge: Die Gefahr einer Verwässerung für Aktionäre bleibt real.
Am 28. Mai trifft sich das Management zur Hauptversammlung in Perth. Dort stimmen die Aktionäre über den Einzug von Roberto Gallardo in den Vorstand ab. Er vertritt den Großaktionär Hochtief. Spätestens dort fordern Investoren klare Antworten zum Zeitplan der Milliardenfinanzierung.
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