Zwei Meilensteine auf einmal: Vulcan Energy hat in der vergangenen Woche den Spatenstich für seinen zweiten Bohrstandort vollzogen und gleichzeitig die erste Lithium-Produktionslizenz für das Projekt Lionheart erhalten. Das Tempo am Oberrhein zieht spürbar an — und am 30. März folgt der Jahresbericht.
Trappelberg als zweiter Bohrstandort
Im Rohrbacher Bezirk nahe Landau hat Vulcan Energy mit den Vorbereitungsarbeiten am Standort Trappelberg begonnen. Der eigentliche Bohrstart ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Trappelberg ist der zweite von insgesamt fünf geplanten Bohrstandorten in der Region — nach Schleidberg, wo bereits die erste Geothermie-Bohrung abgeteuft und getestet wurde.
Begleitend wurde ein Tiefengrundwasser-Überwachungsbrunnen fertiggestellt, der die oberflächennahen Grundwasserschichten während des Betriebs schützen soll.
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Erste Lizenz, langer Weg
Die neu erteilte Produktionslizenz — bekannt als LiThermEx — gilt für das Insheimer Geothermie-Produktionsgebiet in Rheinland-Pfalz, wo bereits erneuerbare Wärme und Strom erzeugt werden. Sie ist die erste ihrer Art im Oberrheintal und wurde zunächst für sechs Jahre erteilt. Vulcan plant, sie auf mindestens 30 Jahre zu verlängern, passend zur Laufzeit des Lionheart-Projekts. Weitere Lizenzen für die übrigen Teile des Projektgebiets sollen folgen.
Das Gesamtprojekt zielt auf eine Jahreskapazität von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat ab — genug für rund 500.000 Elektrofahrzeugbatterien. Hinzu kommen 275 GWh erneuerbarer Strom und 560 GWh erneuerbare Wärme pro Jahr für lokale Abnehmer. Abgesichert ist ein Großteil der künftigen Produktion bereits durch Lieferverträge mit Stellantis, LG, Umicore und Glencore ab 2028 — rund 72 Prozent der vereinbarten Mengen sind durch Festpreise oder Mindestpreisgarantien gegen Marktvolatilität geschützt.
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Jahresbericht als nächster Prüfstein
Das Projekt ist seit der 2,2-Milliarden-Euro-Finanzierung im Dezember 2025 vollständig finanziert und befindet sich im Bau. Dennoch hat das Management darauf hingewiesen, dass für die volle Produktionskapazität möglicherweise weiteres Kapital benötigt wird — was Kapitalverwässerung oder Teilveräußerungen von Vermögenswerten nicht ausschließt.
Am 30. März veröffentlicht Vulcan Energy seinen Jahresbericht. Er wird erstmals konkrete Zahlen zu Baufortschritt und Kostendisziplin liefern — beides entscheidend dafür, ob der angestrebte Produktionsstart 2028 realistisch bleibt. Die Aktie notiert trotz zuletzt leichter Erholung noch rund 27 Prozent unter dem Jahresanfangsniveau.
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