Zwei Tage vor der Veröffentlichung des Jahresabschlussberichts hat die Vulcan-Energy-Aktie im Stuttgarter Handel kräftig zugelegt. Der Bericht ist für den 27. März 2026 bestätigt — und liefert Anlegern erstmals einen detaillierten Blick auf die Kostenentwicklung während der laufenden Bauphase des Lionheart-Projekts.
Was der Bericht zeigen muss
Der Jahresbericht wird zeigen, ob das Management die Baukosten im Griff hat und ob der geplante Produktionsstart 2028 noch im Zeitplan liegt. Die erste Ausbaustufe des Lionheart-Projekts zielt auf eine jährliche Produktionskapazität von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid — genug für rund 500.000 Elektrofahrzeugbatterien.
Bemerkenswert ist dabei eine Entwicklung kurz vor dem Berichtstermin: Am 20. März verfielen 413.811 Performance Rights der Klasse VULAC, weil die zugehörigen Vesting-Bedingungen nicht erfüllt wurden. Das reduziert zwar ein potenzielles Verwässerungsrisiko, signalisiert aber gleichzeitig, dass bestimmte interne Meilensteine verfehlt wurden.
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Operative Fortschritte, dichter Terminkalender
Auf der Baustelle in Deutschland schreitet das Projekt voran. Nach dem Abschluss und Test des ersten Geothermie-Bohrlochs am Standort Schleidberg laufen nun Vorbereitungsarbeiten am zweiten Standort Trappelberg im Landkreis Südliche Weinstraße. Die eigentlichen Bohrarbeiten dort sind für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant — als Teil eines Gesamtplans mit fünf neuen Bohrstellen in der Region.
Die Finanzierung der kapitalintensiven Bauphase ist durch ein im Dezember finalisiertes Paket von 2,2 Milliarden Euro gesichert. Abgesichert ist auch die Kundenseite: Bindende Zehnjahres-Abnahmeverträge bestehen mit Stellantis, LG Corp, Umicore und Glencore. Der Vertrag mit Glencore allein umfasst bis zu 44.000 Tonnen über acht Jahre, rund 72 Prozent des vertraglich gesicherten Volumens im ersten Produktionsjahrzehnt sind durch Fest- oder Mindestpreisvereinbarungen abgedeckt.
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Auf den Jahresbericht folgt ein dichter Kalender: Der Q1-Quartalsbericht ist für den 29. April geplant, die Hauptversammlung für den 28. Mai. Nominierungen für den Aufsichtsrat müssen bis zum 15. April eingereicht werden.
Die Aktie hat heute rund 14 Prozent zugelegt und damit das gestrige 52-Wochen-Tief hinter sich gelassen — liegt aber noch deutlich unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Ob der Jahresbericht am Freitag die Grundlage für eine nachhaltigere Erholung legt, hängt vor allem davon ab, wie überzeugend das Management die Kostenkontrolle beim Lionheart-Projekt dokumentiert.
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