Heute ist der Tag, auf den Vulcan-Anleger lange gewartet haben. Der Jahresabschluss für 2025 liegt vor — und mit ihm die Antworten auf die drängendsten Fragen rund um das Lithiumprojekt Lionheart. Die Aktie reagierte an der Stuttgarter Börse mit einem Kurssprung von knapp 10 Prozent.
Expro-Auftrag gibt Baukurs Rückenwind
Kurz vor der Berichtspublikation sicherte sich Vulcan einen weiteren Baustein für Lionheart. Das Dienstleistungsunternehmen Expro erhielt den Auftrag für geothermische Bohrlochtest-Services an der ersten Schleidberg-Bohrung. Expros GeoFlow™-System soll Reservoirdaten liefern, die sowohl die geothermische Leistung optimieren als auch das Lithiumpotenzial der Sole bewerten. Für ein Projekt dieser Größenordnung — eines der größten kombinierten Geothermie- und Lithiumvorhaben Europas — sind solche Subsurface-Daten entscheidend für die weitere Planung.
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Parallel dazu hat Vulcan Mitte März die erste Lithiumproduktionslizenz für das Oberrheintal und Rheinland-Pfalz erhalten. Die sogenannte LiThermEx-Lizenz gilt zunächst für sechs Jahre im Gebiet Insheim und soll auf 30 Jahre verlängert werden. Inzwischen laufen Bohrarbeiten auch am zweiten von fünf geplanten Standorten, Trappelberg im Landkreis Südliche Weinstraße.
Was der Jahresbericht zeigen muss
Das kommerzielle Fundament von Lionheart steht: Bindende Zehnjahres-Abnahmeverträge mit Stellantis, LG Corp, Umicore und Glencore sichern rund 72 Prozent des Produktionsvolumens des ersten Jahrzehnts zu Festpreisen oder Mindestpreisen ab. Der Glencore-Vertrag allein umfasst bis zu 44.000 Tonnen über acht Jahre. Die Finanzierung über 2,2 Milliarden Euro wurde Ende 2025 abgeschlossen.
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Was Anleger jetzt konkret prüfen werden: Hält das Management die Kosten für das kapitalintensive Projekt im Griff, und bleibt der angestrebte Produktionsstart 2028 mit 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid pro Jahr realistisch? Genau diese Fragen hatten die Aktie seit Jahresbeginn unter Druck gesetzt — trotz der Aufnahme in den S&P/ASX 200 am 23. März.
Nächste Termine im Blick
Nach dem Jahresbericht folgt der Quartalsbericht für Q1 2026 am 29. April, die Hauptversammlung ist für den 28. Mai angesetzt. Wer heute die Zahlen liest, bekommt damit einen klaren Maßstab, an dem Vulcan in den kommenden Wochen gemessen wird.
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