Vulcan Energy Resources hat die letzte große Liefervereinbarung für sein Lionheart-Projekt unterzeichnet. Siemens übernimmt die Rolle des Hauptautomatisierungspartners — und steigt gleichzeitig als strategischer Investor ein. Die Planungsphase ist damit abgeschlossen.
Siemens als Technologiepartner und Geldgeber
Der Vertrag hat ein Volumen von rund 40 Millionen Euro. Er umfasst Engineering, Automatisierung, Telekommunikation und Gebäudetechnik für die drei Kernstandorte des Projekts: die Lithiumextraktionsanlage in Landau, die zentrale Lithiumanlage im Frankfurter Industriepark Höchst sowie die Produktionsbohrstandorte.
Siemens liefert ein verteiltes Leitsystem, industrielle Netzwerk- und Cybersicherheitsinfrastruktur sowie Sicherheitssysteme. Der Rahmenvertrag erlaubt Vulcan, einzelne Arbeitspakete schrittweise abzurufen — passend zum Baufortschritt.
Parallel dazu wird Siemens Financial Services nach Abschluss der Transaktion Minderheitsinvestor. SFS gehört dann einem strategischen Investorenkonsortium an, das HOCHTIEF und Demea Sustainable Investment umfasst. SFS hat außerdem den dänischen Export- und Investitionsfonds EIFO als weiteren Finanzierungspartner ins Debt-Konsortium eingebracht.
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Bevorzugter Lieferant bis 2035
Die Partnerschaft reicht weit über Lionheart hinaus. Beide Unternehmen haben eine Absichtserklärung unterzeichnet: Siemens bleibt Vulcans bevorzugter Lieferant für Automatisierungs- und Digitalisierungstechnologie bis Ende 2035 — für Lionheart und alle künftigen Entwicklungsphasen.
Siemens-CEO Roland Busch formulierte es direkt: „Als strategischer Investor und wichtiger Technologiepartner helfen wir Vulcan Energy, Europas erste große nachhaltige Lithiumquelle aufzubauen.“
Das Projekt trägt den Status eines Strategischen Projekts unter dem EU-Gesetz über kritische Rohstoffe.
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Produktion, Abnehmer, nächster Test
Das Betriebsziel: 24.000 Tonnen Lithiumhydroxidmonohydrat pro Jahr. Das reicht für rund 500.000 Elektrofahrzeugbatterien. Nebenprodukte sind 275 GWh Strom und 560 GWh Wärme jährlich — über eine geplante Projektlaufzeit von 30 Jahren.
Die Abnehmer stehen bereits fest. Lieferverträge existieren mit Umicore, LG Energy Solution, Stellantis und Glencore.
Am 29. April legt Vulcan seinen Quartalsbericht für das März-Quartal vor. Im Vorquartal flossen 7,2 Millionen Euro operativ ab. Analysten werden prüfen, ob das Management diesen Mittelabfluss trotz laufender Großbauprojekte unter Kontrolle hält. Rheinland-Pfalz hat Vulcan bis Ende 2030 von Lithiumförderabgaben befreit — eine spürbare Entlastung in der kapitalintensiven Bauphase. Der April-Bericht wird zeigen, ob Tempo und Kosten im Plan liegen.
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