Mit dem Spatenstich am Höchst Industriepark in Frankfurt hat Vulcan Energy Resources am 24. April 2026 die letzte große Baustelle seines Lionheart-Projekts eröffnet. Alle Phase-1-Standorte befinden sich nun gleichzeitig im Bau — ein Meilenstein für das ambitionierteste europäische Lithiumprojekt.
Zweite Baufront aktiv
Die Central Lithium Plant (CLP) in Frankfurt soll Lithiumchlorid in Lithiumhydroxid umwandeln — den entscheidenden Rohstoff für Elektrofahrzeugbatterien. Die Baugenehmigung hatte Vulcan bereits im September 2025 erhalten. Parallel läuft die Lithiumextraktionsanlage im rheinland-pfälzischen Landau bereits im Bau.
Das Gesamtprojekt zielt auf eine Jahreskapazität von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat — genug für rund 500.000 Elektrofahrzeugbatterien. Als Nebenprodukt entstehen 275 GWh erneuerbarer Strom sowie 560 GWh Wärme für lokale Abnehmer. Die Projektlaufzeit ist auf 30 Jahre angelegt, der Produktionsstart für 2028 geplant.
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Lieferkette vollständig besetzt
Kurz vor dem Spatenstich schloss Vulcan die letzten offenen Verträge auf der Auftragnehmerseite. Siemens übernimmt als Main Automation Contractor die Automatisierungs-, Telekommunikations- und Gebäudetechnik für alle drei Kernstandorte — ein Auftrag im Wert von rund 40 Millionen Euro. Einen Tag vor dem Spatenstich gab der Spezialist Mersen den Abschluss eines mehrere Millionen Euro schweren Liefervertrags bekannt: Das Unternehmen liefert eine Eco&FLEX®-Einheit, die Chlor und Prozessenergie zurückgewinnt und damit die Umweltbilanz der Anlage verbessert.
Auf der Abnahmeseite stehen die Verträge bereits: Umicore, LG Energy Solution, Stellantis und Glencore haben sich als Abnehmer für die Lithiumproduktion der ersten Phase verpflichtet.
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Finanzierung und reguläres Rückenwind
Das Finanzierungsgerüst steht. Das 2,2-Milliarden-Euro-Paket, das im Dezember 2025 gesichert wurde, trägt den gesamten Bau. Die Europäische Investitionsbank stellt allein 250 Millionen Euro bereit, weitere zwölf Finanzinstitute sind beteiligt. Rhineland-Pfalz befreit Vulcan zusätzlich bis Ende 2030 von Lithium-Förderabgaben — eine spürbare Entlastung in der kapitalintensiven Bauphase.
Vulcan will mit dem Projekt rund zwölf Prozent des europäischen Lithiumhydroxidbedarfs im Jahr 2030 abdecken und damit die Importabhängigkeit der europäischen Industrie reduzieren.
Am 29. April veröffentlicht Vulcan seinen Quartalsbericht für den Zeitraum bis März 2026. Investoren werden dabei besonders auf den operativen Mittelabfluss achten: Im Vorquartal verbrauchte das Unternehmen 7,2 Millionen Euro, überwiegend für Personal und Entwicklungskosten. In der zweiten Jahreshälfte 2026 sollen außerdem die Bohrarbeiten beginnen — der nächste konkrete Fortschrittstest für den Zeitplan.
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