Die Aktie von Warehouses de Pauw legte am Freitag an der Brüsseler Börse um beachtliche 3,37 Prozent zu und kletterte auf 23,90 Euro. Damit markierte der Titel ein neues 52-Wochen-Hoch und setzte sich klar an die Spitze des BEL 20-Index, der mit einem Plus von 0,22 Prozent schloss.
Der Kurssprung erfolgte unmittelbar nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2025. Das Logistikimmobilienunternehmen meldete einen Gewinn je Aktie (EPRA EPS) von 1,53 Euro – ein bereinigtes Wachstum von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Mieteinnahmen stiegen um 13,5 Prozent auf 449 Millionen Euro, während das organische Mietwachstum mit 2,3 Prozent über der Inflationsrate lag.
Allerdings zeigt sich bei genauerer Betrachtung ein gemischtes Bild: Der Nettogewinn fiel auf 353,9 Millionen Euro, verglichen mit 449,6 Millionen Euro im Vorjahr. Je Aktie bedeutete dies einen Rückgang von 1,96 Euro auf 1,54 Euro. Der Grund für diese Diskrepanz liegt in der unterschiedlichen Bewertung von Immobilien.
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Ehrgeizige Fünfjahresstrategie vorgestellt
Wie will das Management die Anleger dennoch überzeugen? Mit einem klaren Wachstumsplan bis 2030. Das Unternehmen kündigte an, den Gewinn je Aktie bis dahin auf mindestens 2,00 Euro zu steigern – ein jährliches Wachstum von mindestens sechs Prozent. Die Dividende soll im Gleichschritt auf mindestens 1,60 Euro klettern. Für 2025 ist eine Ausschüttung von 1,23 Euro vorgesehen.
Die Auslastungsquote blieb mit 97,7 Prozent nahe am Vorjahreswert von 98 Prozent. Über 750.000 Quadratmeter an neuen, vollständig vorvermieteten Projekten wurden im Geschäftsjahr fertiggestellt und erworben – mit einer attraktiven Rendite von 6,6 Prozent. Die Investmentpipeline umfasst aktuell 708 Millionen Euro.
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Finanzierung ohne Verwässerung geplant
CEO Joost Uwents zeigte sich überzeugt: „WDP hat 2025 erneut bewiesen, dass sein Multi-Treiber-Modell funktioniert.“ Für 2026 peilt das Unternehmen einen Gewinn je Aktie von 1,60 Euro an.
Das Wachstum soll aus eigener Kraft finanziert werden – mit 500 Millionen Euro jährlich aus dem operativen Geschäft. Die Verschuldungsquote (Nettoverschuldung zu EBITDA) soll bei etwa acht liegen, der Beleihungsgrad bei rund 40 Prozent. Eine Kapitalerhöhung scheint damit vorerst vom Tisch.
Die Investoren honorierten die Kombination aus soliden Zahlen und klaren Perspektiven mit einem kräftigen Kursaufschlag. Ob sich die ambitionierten Ziele in einem unsicheren Marktumfeld umsetzen lassen, wird sich zeigen müssen.
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