Warner Bros. Discovery (A) Aktie: Fraglicher Kurswechsel?

Britische Politiker fordern eine umfassende Wettbewerbsprüfung der geplanten Netflix-Übernahme von Warner Bros Discovery. Sie warnen vor einer weiteren Marktkonzentration im Streaming.

Warner Bros. Discovery (A) Aktie
Kurz & knapp:
  • Über 80 Milliarden Dollar schwere Transaktion im Fokus
  • Britische Ex-Minister fordern CMA-Ermittlung
  • Warnung vor schädlichen Folgen für Verbraucher
  • Widerstand auch von US-Kongress und EU

Der geplante 83 Milliarden Dollar schwere Zusammenschluss zwischen Netflix und Warner Bros Discovery gerät zunehmend unter Druck. Mehr als ein Dutzend britischer Politiker und ehemaliger Entscheidungsträger fordert nun die Wettbewerbsbehörde des Landes auf, die Transaktion einer umfassenden Prüfung zu unterziehen.

In einem Schreiben vom 23. Januar an Sarah Cardell, Chefin der Competition and Markets Authority (CMA), warnen die Unterzeichner vor den Folgen der Übernahme. Ihre Kernsorge: Der Deal würde einen ohnehin dominanten Akteur im TV-Streaming-Markt weiter zementieren. Die Politiker befürchten eine „erhebliche Verringerung des Wettbewerbs mit schädlichen Konsequenzen für Verbraucher“, wie aus dem Dokument hervorgeht.

Prominente Absender mobilisieren

Unter den Unterzeichnern finden sich bekannte Namen der britischen Politik. Chris Smith, Oliver Dowden und Karen Bradley – alle drei ehemalige Staatssekretäre für Kultur, Medien und Sport – haben den Brief unterschrieben. Ebenso Tony Hall, früherer Generaldirektor der BBC. Auch Guy Black, Vorsitzender der News Media Association und stellvertretender Vorsitzender der Telegraph Media Group, sowie Tina Stowell, ehemalige Vorsitzende des House of Lords, schlossen sich der Initiative an.

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Die CMA hält sich bislang bedeckt. Die Behörde erklärte lediglich, sie könne nicht über mögliche Untersuchungen außerhalb eines formellen Verfahrens spekulieren. Warner Bros und Netflix reagierten zunächst nicht auf Anfragen.

Widerstand auf beiden Seiten des Atlantiks

Der britische Vorstoß ist nur die jüngste Hürde für die Transaktion. In den USA haben bereits mehrere Kongressmitglieder die Übernahme als kartellrechtlichen „Albtraum“ für Verbraucher und Kreative bezeichnet.

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Zusätzliche Brisanz erhält die Situation durch einen Bericht von Bloomberg aus der vergangenen Woche: Die EU-Wettbewerbshüter sollen planen, konkurrierende Gebote von Netflix und Paramount Skydance für Warner Bros gleichzeitig zu prüfen – eine ungewöhnliche Konstellation, die das Verfahren verkomplizieren dürfte.

Die Kritik entzündet sich vor allem an Netflixs Marktstellung. Der Streaming-Riese führt bereits die Branche bei den Abonnentenzahlen an. Der Zugriff auf die Film- und Fernsehstudios von Warner Bros würde diese Position weiter ausbauen und könnte die Machtverhältnisse im Streaming-Geschäft endgültig zu Gunsten des kalifornischen Konzerns verschieben.

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