Der Online-Möbelhändler Westwing steht kurz davor, den britischen Markt zu erobern. Nach der Expansion in zehn neue Länder im vergangenen Jahr soll nun der Sprung auf die Insel folgen – ein Schritt, der das Wachstum massiv beschleunigen könnte.
20 Milliarden Euro Marktvolumen locken
Der britische Home & Living-Markt bringt es auf ein geschätztes Volumen von rund 20 Milliarden Euro. Das entspricht etwa 15 Prozent dessen, was Westwing in seinen bisherigen Märkten adressiert. Besonders attraktiv: Großbritannien zählt mit einer E-Commerce-Quote von rund 30 Prozent im Einzelhandel zu den Top-5-Online-Märkten weltweit. Etwa 87 Prozent der Internetnutzer kaufen dort online ein – ideale Voraussetzungen für Westwings digitales Geschäftsmodell.
Die Analysten von NuWays sehen in dem UK-Eintritt einen bedeutenden Meilenstein für die langfristige Wachstumsstrategie. Trotz logistischer Herausforderungen durch den Brexit und notwendiger Produktanpassungen überwiegt das Potenzial deutlich. Der Markteintritt könnte zudem als Blaupause für weitere Expansionen außerhalb Europas dienen.
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Aktienrückkäufe und Kapitalallokation
Parallel zur Expansion zeigt sich Westwing aktionärsfreundlich: Das Unternehmen hat die Löschung von 1,25 Millionen eigenen Aktien angekündigt. Zusätzlich wurde ein neues Rückkaufprogramm im Volumen von bis zu 8 Millionen Euro aufgelegt, das maximal 700.000 Aktien umfasst. Möglich macht dies die solide Nettoliquidität von 89 Millionen Euro und die verbesserte operative Cashflow-Generierung.
Im internationalen Segment legte der Umsatz im dritten Quartal 2025 um 11 Prozent zu – getrieben durch die Expansion in neue Märkte. Die Aktie hat seit Jahresbeginn bereits 47 Prozent zugelegt und gilt als Paradebeispiel einer erfolgreichen Turnaround-Story. Trotz der Rally bleibt die Bewertung mit einem erwarteten EV/EBITDA-Multiplikator von 3,7 für 2026 moderat.
NuWays bestätigt das Kaufvotum mit einem unveränderten Kursziel von 23,50 Euro. Gleichzeitig meldete Rocket Internet über seine Tochtergesellschaft Zerena eine Aufstockung des Stimmrechtsanteils auf 31,87 Prozent, nachdem sich die Gesamtzahl der Westwing-Stimmrechte auf 19,65 Millionen Aktien erhöht hatte.
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