6,2 Millionen Barrel weniger in einer Woche: Die US-Lagerbestände an Rohöl sind massiv eingebrochen und übertreffen die Erwartungen der Analysten um das Vielfache. Inmitten verschärfter Spannungen im Nahen Osten treibt diese Verknappung die Ölnotierungen nach oben.
Massive Bestandsabnahmen in den USA
Die US-Energiebehörde EIA meldete für die Woche zum 24. April einen Rückgang der kommerziellen Vorräte auf 459,5 Millionen Barrel. Experten hatten lediglich mit einem Minus von rund 231.000 Barrel gerechnet.
Die US-Exporte erreichten derweil mit 6,438 Millionen Barrel pro Tag einen Rekordwert. Auch bei den Nebenprodukten zeigt sich ein enges Angebot. Die Bestände an Benzin sanken um 6,1 Millionen Barrel, während Destillate ein Minus von 4,5 Millionen Barrel verzeichneten. Diese breite Nachfrage trifft auf globale Versorgungswege, die durch politische Blockaden zunehmend unter Druck geraten.
Geopolitische Risiken stützen Brent-Kurs
Besonders die Lage am Persischen Golf bestimmt derzeit das Geschehen. Berichte über anhaltende Blockaden der Straße von Hormuz trieben die Brent-Preise am 30. April auf Niveaus, die Analysten als „Kriegshochs“ einstuften. Zwar kam es am Donnerstag zu Gewinnmitnahmen, das fundamentale Marktumfeld bleibt jedoch angespannt.
Käufer weichen verstärkt auf US-Produzenten aus, um Ausfälle im Nahen Osten zu kompensieren. Für europäische Anleger spielt dabei die Währungsabsicherung eine Rolle. Der WisdomTree Brent Crude Oil – EUR Daily Hedged nutzt einen täglichen Hedging-Mechanismus, um Schwankungen zwischen Euro und US-Dollar abzufedern.
OPEC-Treffen im Visier
Der Fokus verschiebt sich nun auf das Treffen der OPEC+ am 3. Mai. Acht Kernländer, darunter Saudi-Arabien und Russland, beraten über die künftige Förderstrategie. Geplant ist bisher eine Anpassung von 206.000 Barrel pro Tag für den Monat Mai.
Marktteilnehmer warten darauf, ob die Allianz angesichts der kritischen Knappheit, vor der große Ölkonzerne warnen, von ihrem Kurs abweicht. Die Performance des Brent-ETF spiegelt die aktuelle Dynamik wider:
- Wochenplus: 10,05 Prozent
- Jahresrendite: 73,96 Prozent
- Letzter Kurs (Mailand): 7,956 Euro
Sollten die Störungen im Nahen Osten anhalten, könnte sich der Preisabstand zwischen Brent und der US-Sorte WTI auf bis zu 15 US-Dollar pro Barrel ausweiten. Die Entscheidung der OPEC+ am kommenden Sonntag wird die Richtung für die Handelswoche ab dem 4. Mai vorgeben.
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