Silberanleger blicken auf eine Woche der Ernüchterung zurück. Nach einer monatelangen Rallye folgte ein deutlicher Abverkauf, der die jüngste Gewinnserie abrupt beendete. Trotz einer leichten Erholung am Freitagabend überwogen die Sorgen über die künftige Preisgestaltung des Edelmetalls.
Der Schlusskurs am Freitag lag bei 68,93 USD. Damit weitete sich der Verlust auf Wochensicht auf 8,14 Prozent aus. Im Vergleich zum Jahresanfang notiert Silber allerdings noch immer rund 22 Prozent im Plus.
Auf Sicht von zwölf Monaten bleibt die Bilanz mit einem Zuwachs von über 155 Prozent außergewöhnlich stark. Die aktuelle Korrektur markiert jedoch den schärfsten Rückgang innerhalb einer Woche seit März 2026. Indes spiegelt der WisdomTree Physical Silver EUR diese Volatilität wider, da er direkt durch physische Bestände in Londoner Tresoren besichert ist.
Während der Preis kurzfristig unter Druck steht, verschärft sich die fundamentale Knappheit. Das Silver Institute prognostiziert für 2026 das sechste Defizitjahr in Folge. Die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage soll demnach um 15 Prozent wachsen.
Das erwartete Defizit beläuft sich auf rund 46,3 Millionen Unzen. Haupttreiber sind die industrielle Nachfrage und das anhaltende Interesse an Barren und Münzen. Die Lagerbestände an der Börse in Shanghai haben sich zwar leicht erholt, liegen aber weiterhin massiv unter den historischen Höchstständen vergangener Jahrzehnte.
Die geopolitische Lage im Nahen Osten lieferte zuletzt gemischte Signale. Berichte über diplomatische Gespräche zwischen dem Iran und Pakistan sorgten für eine vorsichtige Entspannung an den Rohstoffmärkten. Parallel dazu stützt die anhaltende Blockade der Straße von Hormus die Energiekosten, was Silber als Inflationsschutz für einige Marktteilnehmer attraktiv hält.
Technisch gesehen nähert sich das Metall nach dem jüngsten Rutsch interessanten Zonen. Der Relative-Stärke-Index (RSI) ist auf einen Wert von 34 gefallen. Die annualisierte Volatilität der letzten 30 Tage liegt bei hohen 67 Prozent.
Am 28. April rückt die Geldpolitik wieder in den Fokus, wenn die Bank of Japan über ihren weiteren Kurs entscheidet. Diese Sitzung könnte die Richtung des US-Dollars bestimmen und damit unmittelbare Auswirkungen auf den in Dollar gehandelten Silberpreis haben.
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