Worldline steckt mitten im Umbau. Während die neue Strategie „North Star 2030“ anläuft, bremsen alte Lasten das Geschäft aus. Der Zahlungsdienstleister hält dennoch an seinen Zielen für das Gesamtjahr 2026 fest.
Rückgang im Bereich Financial Services
In der Sparte Financial Services zeigen sich deutliche Bremsspuren. Der Umsatz sank im ersten Quartal organisch um 7,4 Prozent auf 179 Millionen Euro. Geplante Kündigungen alter Verträge belasten hier das Ergebnis.
Die Konzernführung rechnet damit, dass dieser Effekt das gesamte Jahr anhält. Neue Aufträge sollen das Wachstum erst in der zweiten Jahreshälfte stützen. Die kommerzielle Pipeline füllt sich laut Unternehmen langsam wieder.
Ausblick für 2026 bleibt stabil
Für das Gesamtjahr 2026 bleibt der Vorstand optimistisch. Er erwartet ein organisches Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich.
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Das bereinigte EBITDA soll zwischen 630 und 650 Millionen Euro liegen. Der freie Cashflow bleibt jedoch negativ. Worldline kalkuliert hier mit einem Minus von bis zu 80 Millionen Euro.
Hohe Investitionen fließen in Sanierungsmaßnahmen und die neue Konzernstrategie. Allein dafür sind bis zu 90 Millionen Euro vorgesehen.
Fokus auf das europäische Kerngeschäft
Parallel dazu schließt Worldline den Verkauf von Randgeschäften ab. Die Aktivitäten in Australien und Neuseeland sind bereits veräußert. Der Fokus liegt nun vollständig auf dem europäischen Kernmarkt.
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Aus diesen Verkäufen erwartet das Unternehmen Nettoerlöse von bis zu 640 Millionen Euro. Ein Großteil dieser Summe soll noch 2026 fließen.
Eine Kapitalerhöhung über 500 Millionen Euro stabilisierte zuletzt die Bilanz. Große europäische Banken halten nun rund 37 Prozent der Anteile und unterstützen das Sparprogramm „Power24“.
Die Aktie verlor am letzten Handelstag vor dem Feiertag fast sieben Prozent. Marktteilnehmer reagierten nervös auf den schwachen Start der Finanzsparte. Am 30. April schloss das Papier bei 0,25 Euro.
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