Starke Produkte, schwacher Kurs — bei Xiaomi klaffen Ambitionen und Börsenstimmung gerade weit auseinander. Während das Unternehmen auf der Beijing Auto Show ein 1.000-PS-Elektro-SUV präsentiert, notiert die Aktie knapp 49 Prozent unter ihrem Jahreshoch. Das Management reagiert mit einem Aktienrückkauf.
Rückkauf als Kurssignal
Am 24. April erwarb Xiaomi 4,5 Millionen eigene B-Aktien zu Kursen zwischen 31,12 und 31,34 HKD — Gesamtvolumen rund 141 Millionen HKD. Das ist kein Zufall: Der Kurs hat sich seit dem Hochpunkt im Sommer 2025 bei rund 60 HKD mehr als halbiert. Marktbeobachter machen gestiegene Speicherkomponentenkosten und geopolitischen Druck auf chinesische Technologiewerte für den Abverkauf verantwortlich.
An den europäischen Handelsplätzen notiert die Aktie aktuell bei 3,42 Euro — ein Minus von fast 24 Prozent seit Jahresbeginn und deutlich unterhalb des 200-Tage-Durchschnitts von 4,68 Euro.
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YU7 GT: Xiaomis Einstieg ins Premium-Segment
Parallel zum finanziellen Signal schärft Xiaomi sein Profil als Automobilhersteller. Auf der Beijing Auto Show präsentierte das Unternehmen den YU7 GT — ein vollelektrisches High-Performance-SUV mit Dual-Motor-Allradsystem und 738 kW Gesamtleistung. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 300 km/h, die Reichweite nach chinesischem CLTC-Standard bei bis zu 705 Kilometern. Analysten taxieren den Preis auf 450.000 bis 500.000 Yuan; die Markteinführung ist für Ende Mai 2026 geplant.
Das Modell soll zeigen, dass Xiaomi im Premiumsegment ernsthaft mitmischt — nicht nur in der Mittelklasse, wo der Konzern mit dem SU7 bereits Fuß gefasst hat.
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Cloud-Kooperation und Quartalszahlen im Blick
Hinzu kommt eine erweiterte Rahmenvereinbarung mit Kingsoft Cloud: Wegen höher als erwarteter Nachfrage nach Cloud- und KI-Infrastruktur wurden die Transaktionsobergrenzen für 2026 und 2027 angehoben. Der Vertrag schließt nun auch API-Dienste und Hardware-Beschaffungen bis Ende 2027 ein.
Den nächsten konkreten Datenpunkt liefert der 27. Mai 2026: Dann veröffentlicht Xiaomi die Q1-Ergebnisse. Im Mittelpunkt stehen die Bruttomargen der Automobilsparte — und ob das Lieferziel von 550.000 Fahrzeugen für das Gesamtjahr 2026 realistisch bleibt. Zum Vergleich: 2025 lieferte Xiaomi rund 410.000 Einheiten aus. Das Forschungsbudget für 2026 übersteigt 40 Milliarden RMB, ein erheblicher Teil davon fließt in KI-Entwicklung.
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