Xiaomi: 7-Zoll-Redmi mit 10.000-mAh-Akku geplant

Xiaomi plant Smartphones mit Riesenakkus, während die Aktie massiv nachgibt. Steigende Speicherpreise belasten die Marge.

Xiaomi Aktie
Kurz & knapp:
  • Redmi K100 Pro Max mit 7-Zoll-Display
  • Speicherkosten steigen um bis zu 90 Prozent
  • Aktienrückkäufe im Wert von 7,4 Milliarden HKD
  • Kurs 23 Prozent unter Jahresstart

Starke Nachfrage, schwache Kurse — bei Xiaomi klaffen operative Dynamik und Börsenstimmung weit auseinander. Während das Unternehmen eine Welle neuer Smartphones mit Riesenakkus vorbereitet, hat die Aktie seit ihrem Hoch im Juni 2025 rund die Hälfte ihres Wertes verloren.

Redmis größtes Smartphone kommt

Im Zentrum der Produktgerüchte steht ein Gerät, das Xiaomis bisherige Dimensionen sprengt: ein Smartphone mit 7-Zoll-2K-Display, 10.000-mAh-Akku und einem 3-nm-Chip. Als wahrscheinlichster Kandidat für dieses Gerät gilt der Redmi K100 Pro Max, der noch bis Ende 2026 erscheinen soll. Hinzu kommen Metallrahmen und ein Ultraschall-Fingerabdruckscanner — Details, die ein chinesischer Insider über Weibo veröffentlichte.

Das Gerät ist kein Einzelprojekt. Xiaomi entwickelt Berichten zufolge gleich drei Redmi-Smartphones mit 10.000-mAh-Akkus und 100-Watt-Schnellladen, die der Redmi-Note- sowie der Redmi-K-Serie angehören sollen. Für europäische Käufer dürften die meisten davon jedoch unerreichbar bleiben: Xiaomis geplanter Einsatz von Einzelzell-Akkus kollidiert mit EU-Akkuvorschriften.

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Komponentenkosten fressen Margen

Hinter der Kursschwäche steckt ein konkretes Problem: Die Preise für mobile Speicherbausteine stiegen im ersten Quartal um bis zu 90 Prozent. Um seine angestrebte Bruttomarge von 8 Prozent im Smartphone-Segment zu verteidigen, baut Xiaomi strategische Lagerreserven auf und verschiebt den Fokus stärker ins margenstarke Premium-Segment.

Das Management steuert mit einem aggressiven Rückkaufprogramm gegen. Bis Ende April kaufte Xiaomi eigene Aktien im Wert von 7,4 Milliarden Hongkong-Dollar zurück — mehr als im gesamten Vorjahr. Die zurückgekauften Aktien sollen eingezogen werden.

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Aktie stabilisiert sich, bleibt aber unter Druck

An der Börse zeigen sich erste Erholungszeichen. Mit 3,44 Euro notiert die Aktie rund 8 Prozent über ihrem 52-Wochen-Tief vom 30. April, liegt aber noch immer gut 25 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn beträgt das Minus rund 23 Prozent.

Am 26. Mai tagt der Vorstand, um die ungeprüften Ergebnisse für das erste Quartal zu genehmigen. Der Markt wartet vor allem auf Zahlen zur Elektroauto-Sparte und darauf, ob der Aufbau von Lagerreserven die Margen tatsächlich geschützt hat — oder ob die explodierenden Chipkosten tiefer in die Bilanz eingeschnitten haben als erwartet.

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